Gerald Siegmund
Am Anfang steht die Frage nach dem, was der Tanz in Deutschland am Dringendsten braucht.
Produktionsmöglichkeiten und Ausbildungsmaßnahmen für junge Choreografen? Ein Nachdenken über Tanz in unserer veränderten Mediengesellschaft? Ein neues und sachkundiges Publikum, das mit Tanz in seinen verschiedenen Ausprägungen schon von Kindesbeinen an vertraut ist? Möglichkeiten für Tänzer, erste Schritte in einer Kompanie machen zu können? Eine andere Art der Vermittlung von Tanz in der Öffentlichkeit? Eine größere Sichtbarkeit dessen, was es schon an Produktionen gibt?
Ein zentrales Kriterium, die eingereichten Projekte, die auf diese Fragen eine, keine oder gar mehrere Antworten hatten, zu beurteilen, war stets das der Nachhaltigkeit. Wird sich aufgrund des eingereichten Projekts in den Städten und Regionen etwas verändern? Bleibt von den Maßnahmen nach den fünf Förderjahren eine tragfähige Struktur zurück, die auch weiterhin Bestand hat, die sich weiterentwickeln kann? Wen erreichen die Projekte in der Stadt? Wie wirken sie in die Region hinein? Werden wirklich Strukturen z. B. für Schulprojekte gelegt, wird eine Veränderung der Lehrpläne angestrebt, oder bleibt das Engagement eher ...
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Leipzig: Ob seherische Fähigkeiten oder realpolitische Einsichten Leipzigs Ex-Intendanten Udo Zimmermann im Januar 1996 vor der «Schwanensee»-Premiere mutmaßen ließen, in der nächsten Spielzeit könne sich sein Haus eine so aufwändige Produktion nicht mehr leisten – er sollte Recht behalten. Damals konnte Uwe Scholz noch mit einem 30-köpfigen, durch fünf...
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Juliette Mapp is a dancer, teacher and choreographer based in NYC. She has danced in the companies of Pat Graney, Neil Greenberg, Stephanie Skura, Deborah Hay and John Jasperse, for which she received a New York Dance and Performance Award “Bessie” for outstanding artistic achievment in 2002. Juliette has taught technique, improvisation and composition...
