Gerald Siegmund

Am Anfang steht die Frage nach dem, was der Tanz in Deutschland am Dringendsten braucht.

Tanz - Logo

Am Anfang steht die Frage nach dem, was der Tanz in Deutschland am Dringendsten braucht.

Produktionsmöglichkeiten und Ausbildungsmaßnahmen für junge Choreografen? Ein Nachdenken über Tanz in unserer veränderten Mediengesellschaft? Ein neues und sachkundiges Publikum, das mit Tanz in seinen verschiedenen Ausprägungen schon von Kindesbeinen an vertraut ist? Möglichkeiten für Tänzer, erste Schritte in einer Kompanie machen zu können? Eine andere Art der Vermittlung von Tanz in der Öffentlichkeit? Eine größere Sichtbarkeit dessen, was es schon an Produktionen gibt?
Ein zentrales Kriterium, die eingereichten Projekte, die auf diese Fragen eine, keine oder gar mehrere Antworten hatten, zu beurteilen, war stets das der Nachhaltigkeit. Wird sich aufgrund des eingereichten Projekts in den Städten und Regionen etwas verändern? Bleibt von den Maßnahmen nach den fünf Förderjahren eine tragfähige Struktur zurück, die auch weiterhin Bestand hat, die sich weiterentwickeln kann? Wen erreichen die Projekte in der Stadt? Wie wirken sie in die Region hinein? Werden wirklich Strukturen z. B. für Schulprojekte gelegt, wird eine Veränderung der Lehrpläne angestrebt, oder bleibt das Engagement eher ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz März 2006
Rubrik: Tanzplan Deutschland, Seite 13
von Gerald Siegmund

Vergriffen
Weitere Beiträge
Erstes Pech für Paul Chalmer

Leipzig: Ob seherische Fähigkeiten oder realpolitische Einsichten Leipzigs Ex-Intendanten Udo Zimmermann im Januar 1996 vor der «Schwanensee»-Premiere mutmaßen ließen, in der nächsten Spielzeit könne sich sein Haus eine so aufwändige Produktion nicht mehr leisten – er sollte Recht behalten. Damals konnte Uwe Scholz noch mit einem 30-köpfigen, durch fünf...

Stichprobe: Ballet van Vlaanderen mit Forsythes «Impressing the Czar»

Bei den Finalszenen «Bongo Bongo Nageela» und «Mr. Pnut goes to the big top» reibt sich der William-Forsythe-Habitué verwundert die Augen: Hatte das Ballett Frankfurt 1988, als es Impressing the Czar aus der Taufe hob, wirklich so viele Tänzer, wie sie jetzt einheitlich in amerikanischen Schulmädchen-Uniformen und mit Pagenperücken das Königliche Ballett von...

Juliette Mapp

Juliette Mapp is a dancer, teacher and choreo­grapher based in NYC. She has danced in the companies of Pat Graney, Neil Green­berg, Stephanie Skura, Deborah Hay and John Jasperse, for which she received a New York Dance and Performance Award “Bessie” for outstanding artistic achiev­ment in 2002. Juliette has taught tech­nique, improvisation and composition...