Ukraine

Während des Krieges hat sich der ukrainische Tanz als Ausdruck der Widerstandskraft und des (Über-)Lebenswillens bewährt

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Eine treibende Kraft innerhalb der Community ist und bleibt der Wohltätigkeitsgedanke. Viele freie Künstler*innen beteiligen sich aktiv und freiwillig an Veranstaltungen zur Unterstützung des Militärs und der Zivilbevölkerung. Andere Performances lassen Teile ihrer Einnahmen oder auch mal den gesamten Erlös den Streitkräften zukommen. Unter den Kunstschaffenden hat der Krieg das Einigkeitsgefühl und den Willen zur Kooperation gestärkt und dazu geführt, dass bisher separate Mikro-Communities zusammengerückt sind.

Die Zusammenarbeit zwischen unabhängigen Tänzer*innen aus verschiedenen Städten – etwa jüngst die Partnerschaft zwischen dem «KharkivMusicFest» und Sasha Waltz & Guests – stehen exemplarisch für die Kraft, die aus gemeinsam unternommenen Anstrengungen erwachsen kann. So konnte Waltz’ Choreografie «In C» live gezeigt werden: Tänzerinnen und Tänzer aus Kiew und Charkiw probten via Zoom mit dem Waltz-Tänzer Orlando Rodriguez und präsentierten das Stück schließlich vor 200 Zuschauer*innen.

Inhaltlich beschäftigt sich der ukrainische Tanz mit der ukrainischen Geschichte und dem während der Sowjetära unterdrückten nationalen Erbe. So hat die Choreografin Tetiana Znamerovska in ...

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Tanz Jahrbuch 2023
Rubrik: Parkett international, Seite 162
von Polina Bulat

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