Screening 5/21
CREATING SACRE
Vintage-Teppich, bequeme Stühle und Bücherstapel als Beistelltisch – legeres Setting für Honne Dohrmann, Direktor von tanzmainz, und seine Besucher. Vor laufender Kamera fragt der Gastgeber eine knappe Stunde nach dem Umgang mit, dem Befinden bei und der Bedeutung von – «Le Sacre». Was nicht nur Strawinskys «Frühlingsopfer», sondern auch Soundkulissen von Richard Wagner bis Madonna meint. «#creatingsacre», über vimeo.
com und die Website des Mainzer Staatstheaters abzurufen, ist ein ausgesprochen informatives Format, um Einblick in den vielschichtigen Entstehungsprozess der Choreografie von Koen Augustijnen und Rosalba Torres Guerrero zu gewinnen. Nebenbei vertreibt es die Zeit, bis das Werk hoffentlich irgendwann im Lauf des Frühsommers den Sprung auf die Bühne schafft – als Live Performance! Bis dahin lassen sich produktionsbeteiligte Tänzer*innen und das Inszenierungsduo, Generalmusikdirektor Hermann Bäumer und die Ausstatter*innen bei Honne Dohrmann nieder. Die beiden ersten Talkrunden sind samt filmischen Inserts bereits online zu begutachten, ab 20. Mai gesellt sich eine dritte dazu: www.staatstheater-mainz.com
ARD Mediathek, www.ARDmediathek.de
Bis 12. ...
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Tanz Mai 2021
Rubrik: Kalender, Seite 34
von
Augsburg Theater Pay per View für das Ballett «Winterreise» (tanz 12/20); als VR-Erlebnis «shifting perspective» (tanz 6/20) und «Boléro», alle choreografiert von Ricardo Fernando www.staatstheater-augsburg.de
Baden-Baden Festspielhaus Das Hamburg Ballett gastiert mit John Neumeiers Ballett «Turangalîla» zur Symphonie von Olivier Messiaen. 15., 16. Mai www.festspie...
Der Satz liest sich wie ein Epitaph auf eine aussterbende Spezies: «Allen Tänzern gewidmet, die sich irgendwie bei der Stange halten», heißt es da. Was damit gemeint ist, lässt sich unschwer erraten. Ziemlich bald wird der, der dieses Stück erfand und die Widmung dazu formulierte, den Ton abschalten und von der geteilten Bildfläche verschwinden, um sich...
Kann ein Rhythmus, ein mit den Händen geschlagener Takt, bereits politisch sein? In Kate McIntoshs «To Speak Light Pours Out» ist er das auf jeden Fall. Die in Brüssel arbeitende Neuseeländerin hat das Stück – koproduziert u. a. von PACT Zollverein, Künstlerhaus Mousonturm, Wiener Festwochen – in einer Residenz am Schauspiel Leipzig erarbeitet. Sie untersucht darin...
