Praxis klein 6/22
software
digitale bühne geht online
Not macht erfinderisch – in diesem Fall ist die Not eine weltweite Pandemie und die Erfindung ein Videokonferenzdienst für die Darstellenden Künste. Entwickelt wurde das Programm von der Digitalen Bühne. Das Projekt der 2020 entstandenen Initiative soll es künstlerischen Ensembles ermöglichen, in Echtzeit proben, auftreten und experimentieren zu können. Die neue Software namens «digital stage» ist den speziellen Bedürfnissen der Bühnenkünste angepasst und erlaubt den Austausch ungeachtet räumlicher Grenzen. Bis 30.
Juni kann der Dienst von allen Interessierten kostenlos genutzt werden. Danach wird er kostenpflichtig, wobei angestrebt ist, dass Kulturinstitutionen wie Musikhochschulen eine Jahresgebühr entrichten und ihren Studierenden das Angebot kostenlos zur Verfügung stellen. www.digital-stage.org
start-up
ballettschuhe aus dem 3d-drucker
Ballettschuhe sind ein unverzichtbares Arbeitsmaterial für Tänzer*innen, selbst wenn sie nicht im klassischen Ballett unterwegs sind. Und zwar ein ziemlich kostspieliges Arbeitsmaterial: Die Schläppchen aus Satin, Leder oder Leinen bekommt man zwar schon ab rund 20 Euro das Paar, dafür sind sie auch ...
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Tanz 6 2022
Rubrik: Praxis, Seite 65
von
Copy & Paste: Was Wissenschaftlern und Politikern gelegentlich zum Fallstrick wird, das macht der Tänzer und Choreograf Moritz Ostruschnjak zur Grundlage seiner Kunst. Zum Beispiel bat er den Tänzer Daniel Conant, für dessen Solo «Tanzanweisungen» (tanz 3/22) im Netz zusammenzusuchen, was er tanzen würde. Es kamen 200 Lieblingstanzmomente zusammen, wie vereinbart...
Sie sind als kuratierende Tanzdirektoren an den Staatstheatern in Mainz und Kassel tätig. Was, Honne Dohrmann und Thorsten Teubl, ist der Charme dieses Modells?
Honne Dohrmann: Es ermöglicht, verschiedene choreografische Handschriften vorzustellen – und zwar sowohl fürs Publikum als auch für die Tänzer*innen. Ich sehe darin einen ganzheitlichen Ansatz, auch was...
salzburg, montpellier
sommerfestivals
Die Salzburger «Sommerszene» ist ein herrliches Sprungbrett in den Festivalsommer: immer erfrischend und fein kuratiert. So auch in diesem Jahr, finden sich doch Choreografen wie Moritz Ostruschnjak (S. 26), Jan Martens und Lia Rodrigues mit ihren Arbeiten ein: kleine bis mittlere Formate, die künstlerisch große Nummern...
