Kulturelle Bildung

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Diskussion über kulturelle Bildung: Was ist das? Wer hat sie? Wer vermittelt sie? Wem nutzt sie, was leistet sie, wie kann man sie messen? Soll man sie messen? Braucht man sie überhaupt? Und gehört der Tanz eigentlich dazu? Landauf, landab beschäftigen sich Symposien, Tagungen, Konferenzen mit Fragen zur kulturellen Bildung. Wobei der Begriff «Bildung» typisch deutsch und «Kultur» inzwischen fast alles ist. Fragen über Fragen und der Tanz zunehmend mittenmang.

In Deutschland noch nicht im öffentlichen Bildungssystem institutionalisiert, hat er die Wahl, die Fehler nicht zu machen, die in den Nachbarsparten passiert sind, und er hat die Chance, von den Erkenntnissen und Strategien der anderen zu lernen. Jede Diskussion in diesem Zusammenhang, in der jemand für den Tanz das Wort führt, ist ein Gewinn. Zum einen, weil so der Prozess der Selbstreflexion vorangetrieben wird, zum andern, um sich im Ausbildungskontext deutlich bemerkbar zu machen – auf dass Tanz-und-Schule-Projekte nicht mehr (hauptsächlich) aus dem Kunstsäckel bezahlt werden, sondern die Kultusministerien und Schulbehörden dieses ihr Feld bestellen, hegen und pflegen.
 

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Tanz Jahrbuch 2007
Rubrik: Hoffnungsträger, Seite 117
von Katja Schneider

Vergriffen
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sind zwei: Les Ballets C. de la B. oder ausbuchstabiert: Les Ballets Contemporains de la Belgique und Rosas, die belgische Truppe von Anne Teresa de Keersmaeker. Verbunden hat sie der Ballets C. de la B.-Gründer Alain Platel in seinem neuen von Rosas produzierten Duo «Nine Finger» über afrikanische Kindersoldaten (ballet-tanz 3/07) mit...

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Meg Stuart accomplished an extraordinary “tour de force” this year, presenting three new shows, working with different people each time. It is remarkable that she can do this without “using” her dancers in the old-fashioned way – as a means to an end, i. e. as people who perform what she has in mind. On the contrary, in all of these three pieces different aspects...