komm mit ins ballett

Ein Sachbuch gibt Kindern die richtigen Antworten: Wir schenken es Ihnen – Das Tanzarchiv Leipzig wandert in die Universitätsbibliothek – CD Vorstellung – Patrice Barts «Coppélia» auf DVD

Tanz - Logo

für eleven: komm mit ins ballett
Kinder haben tausend Fragen. Einige davon will die Sachbuchreihe «Wieso? Weshalb? Warum?» beantworten. Nuria, wie alle angehenden Ballettelevinnen an der Bühnenkunst interessiert, ist also begeistert von dem ­neuen Band. Wer hat das Ballett erfunden? Wie entsteht ein Ballettstück? Wer macht die Kostüme? Wie wird das Bühnenbild gemacht? Das sind die Fragen, auf deren Antworten sie sich als Erstes stürzt.

Wobei das Wort «Antworten» nicht den Kern der Sache trifft.

Auf jeder Seite finden sich viele Zeichnungen, oft von historischen Vorbildern inspiriert, die sich zum Teil wie bei einem Adventskalender vorsichtig aufklappen lassen, um dahinter eine Erklärung, bisweilen auch eine Ergänzung zu entdecken, die das Erfahrene weiter «vertieft» (was durchaus wörtlich zu verstehen ist). «Dömi-pli-eh» steht lautmalerisch unter einem Bild, das eine Elevin in rosafarbenem Trikot beim Demi-plié zeigt. Aufgeklappt, stellt sich die Schülerin gleich doppelt in Position: einmal falsch und einmal richtig. Nuria kennt den Unterschied natürlich aus dem eigenen Unterricht, aber über den Kommentar der kleinen Katze kann sie sich kaputtlachen: «Keinen Enten-Po machen!»

Das ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Januar 2012
Rubrik: medien, Seite 60
von

Weitere Beiträge
wiesbaden: thoss, kylián «magisches kaleidoskop»

Am Ende dieses Dreierprogramms kullert die leichte Muse herbei: Die Wiesbadener Tänzer geben sich in Kleidern und Kniebundhosen und ­mit staubenden Perücken der Musik ­Wolfgang Amadeus Mozarts hin, in «Sechs Tänze», Jiří Kyliáns Evergreen von 1986.

Hurtiges Tempo bei kleinstteiliger Präzision kennt man auch von Stephan Thoss. Als nehme er sich die Partygesellschaft...

Nur im Netz

Augsburg: Mauro de Candia «Cinderella»

Monte-Carlo: Jean-Christophe Maillot «Lac»

Gelsenkirchen: Bridget Breiner «Großstadt-Trilogie»

mind is as in motion

Die magische Kraft des Tanzes, die Grundlagen seiner transformierenden Kraft in Worte zu fassen, das ist schwierig; noch schwieriger ist es, sie Politikern zu erklären. Unsere Kultur neigt dazu, nur Greif- und ­Mess­bares wertzuschätzen. Im Tanz aber geht es um das Ephemere, um Andeutung, um das Dazwischen. Dabei leisten Tänzer in den verschiedenen Bereichen...