joeri dubbe

Er hat jede Menge Preise eingeheimst und blieb trotzdem ein Geheimtipp. Beim Heilbronner Tanzfestival zeigt der Niederländer seine jüngste Produktion «Infant»: ein Lob auf die Kindlichkeit

«1. Prize Choreography», «1. Prize Performance» und «Videodance Prize» – in gleich drei Kategorien hat Joeri Dubbe beim «20. Internationalen Solo-Tanz-Theater-Festival Stuttgart» mit «Enfant» Preise eingefahren. Der Hattrick überrascht nicht wirklich. Seit dem Beginn seiner Karriere als Profitänzer und Choreograf säumen Lobeshymnen und Preise den Weg des 31-jährigen Niederländers: Bereits als Schüler an der Akademie des Holländischen Nationalballetts wurde er 1999 als talentiertester Tänzer ausgezeichnet.

Sein Choreografie-Debüt fällt mit «Prospect Future» in das Jahr 2009; 2011 trug ihm sein abendfüllendes Stück «Chrono» den prestigeträchtigen BNG-Preis («Bank Nieuwe Theatermaker Prijs») ein, außerdem gewann Dubbe im selben Jahr den Preis der «Nederlandse Dansdagen» in Maastricht. 2014 schließlich verlieh ihm die Jury des «Internationalen Wettbewerbs für Choreografie» in Hannover für ein Duett aus seinem Stück «Trigger Happy» den «Scapino-Produktionspreis».

Auf dem Sprungbrett
Dubbe wächst in einer Familie auf, in der Tanz und Musik an der Tagesordnung sind. Der Vater hat russisch-niederländische, die Mutter deutsche Wurzeln. Als Kind will Joeri unbedingt Folklore-Tänzer werden, ...

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Tanz Mai 2016
Rubrik: Menschen, Seite 18
von Marcelle Schots

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