Innovativer Spitzenschuh

Tanz - Logo

Sophia Lindner entwickelt als Industriedesign-Studentin in Pforzheim einen neuartigen -Spitzenschuh. Ihr Konzept ist beim «James Dyson Award Deutschland» auf dem 2. Platz gelandet. Lindner will vor allem das Verletzungsrisiko reduzieren. Ihr «React» genannter Spitzenschuh nutzt drei schützende Kinesio-Tapes. Das Längs-Quergewölbe-Tape verhindert eine Überdehnung des Sprunggelenks. Das Waden-Tape beugt der Fehlstellung des Großzehs vor. Das Schienbein-Tape stabilisiert bei der Streckung.

Um den Druck des Körpergewichts zu minimieren, wird die Zehenbox mit dem Silikon-Abguss des individuellen Zehs gefüllt. Anders als üblich besteht Lindners Sohle aus festem Silikon und hat kleinste Einschnitte, die Überdehnung verhindern und für mehr Flexibilität beim Gehen sorgen. Die Preisträgerin arbeitet mit dem Osteopathen Kai Schabel zusammen, der Dozent an der John Cranko-Schule in Stuttgart ist.

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Dezember 2017
Rubrik: Praxis, Seite 73
von Red.

Weitere Beiträge
Gil Roman

Manchmal vermisst man das schon: die Horden wilder Männer in Jeans, die Weltenspektakel mit einer grandiosen Apotheose der Liebe am Schluss, die Clowns und die Dämonen, große Musik und große Philosophie, die rätselhaften Tanzgötter wie Jorge Donn. Heute verbiegen die Choreografen Körper bis zum Geht-nicht-mehr oder verlieren sich in Fragmentierung. Kaum einer wagt...

Darmstadt: Tim Plegge «Eine Winterreise»

Tim Plegge, Ballettdirektor des Hessischen Staatsballetts in Wiesbaden und Darmstadt, stemmt seit seinem Amtsantritt 2014 jährlich ein Erzählballett: «Aschenputtel», «Kaspar Hauser», «Sommernachtstraum» (tanz 6/17) − jetzt die am wenigsten dramatische «Winterreise» zum Liederzyklus von Franz Schubert mit Texten von Wilhelm Müller. Dazu wählt er Hans Zenders...

Augsburg: Ricardo Fernando «Schwanensee»

Das Augsburger Theater wohnt, so lange das große Haus saniert wird, im proper hergerichteten Textilviertel der Stadt in einem Zweckbau. Die Sicht von der Tribüne ist überall fabelhaft, während die ersten Reihen sozusagen mitten im Orchester sitzen. Es tost einem Tschaikowskys «Schwanensee» um die Ohren. Hinter den Musikern feiern Königs den 18. Geburtstag ihres...