Highlights 10/23
Berlin
DOPPELSTART
Jahrelang waren die Berliner Festspiele gleichsam tanzfreie Zone. Mit dem neuen Chef Matthias Pees ändert sich das glücklicherweise – und zum Einstieg gleich zweifach: Steven Cohen und Dimitris Papaioannou reisen im Oktober an. Als erstes gastiert der südafrikanische Künstler mit «Put your heart under your feet… and walk!», einer Hommage an seinen verstorbenen Lebensgefährten (13.–15. Oktober). Der griechische Choreograf präsentiert «INK», Inhalt so schwarz wie der Titel: Albträume und SciFi fließen ineinander (19.–21.
Oktober). Beides zu sehen im Haus der Berliner Festspiele, wo Pees’ «Performing Arts Season» auch danach mit vielen Attraktionen aufwartet. In der Deutschen Oper startet wiederum der neue Staatsballett-Intendant Christian Spuck ebenfalls mit einer eher dunkel getönten Uraufführung: «Bovary» nach Gustave Flaubert. Hinschauen! www.berlinerfestspiele.de; www.staatsballett-berlin.de
Bern
TANZ IN BERN
Unruhe nervt. Wenn man nicht weiß, was passiert, wenn man wartet, ohne klar sagen zu können, worauf. Unruhe kann aber auch Motivation sein, etwas lange schon Dräuendes endlich in Angriff zu nehmen. Die diesjährige Ausgabe des Festivals «Tanz in Bern» legt ...
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Tanz Oktober 2023
Rubrik: Kalender, Seite 38
von
Ein Traum der österreichischen freien Tanzszene ist es, endlich eigene Kompanien zu haben. Es existieren zwar einige kleinere Formationen, etwa Chris Harings Ensemble Liquid Loft, Parasol im Tanzquartier Wien und temporäre Gruppierungen – aber nur die Salzburger Bodhi Project Dance Company löst den Anspruch einer größeren Repertoirekompanie ein.
Gegründet 2008 im...
Die diesjährigen 24 Absolventinnen und Absolventen der Londoner Royal Ballet School stehen bereits allesamt bei professionellen Kompanien international unter Vertrag. Das spricht nicht nur für ein reges Interesse am Nachwuchs aus der britischen Talentschmiede, sondern ebenso für ausnehmend hohe Qualität.
Die stellten die technisch versierten Tänzerinnen Taeryeong...
Das Jahrbuch tanz
Schicksalsjahr für den Tanz: 1973 stirbt der Choreograf John Cranko, Spiritus rector des Stuttgarter Ballettwunders, während Pina Bausch und John Neumeier in ihre immens erfolgreichen Direktionen starten. Was war, was ist, was wird? Danach fragen wir im Jahrbuch «Cranko, Bausch, Neumeier» Künstler*innen, Zeitzeug*innen – und Junior*innen. Und...
