Der direkte Weg zu tanz – Vorschau auf kommende Ausgaben

im juni: der tanzkongress_________

geht in die dritte Runde. Theorie trifft Praxis. Jean-Luc Nancy, der europäische Philosoph, der mit dem Tanz denkt, trifft auf Faustin Linyekula, den afrikanischen Choreografen, der die Maskentänze des weißen Mannes untersucht. Mit diesen beiden Koryphäen öffnet der 3. Tanzkongress am tanzhaus nrw in Düsseldorf – nach Berlin (2006) und Hamburg (2009) – den großen Kreis, in dessen Mitte die Körperkunst zum Tanzen gebracht und an dessen Rändern der Geist des Tanzes von allen Seiten hereingelassen werden soll.

Die Juni-Ausgabe ist unser Vademecum zum Kongress, der mehr als 3000 Teilnehmer aus aller Welt erwartet.

 

im juli: asien_________

Die Show nennt sich «Manganiyar Seduction», und das ist sie auch: eine Verführung. Manganiyar, das muslimische Volk aus der Wüste von Rajasthan, singt noch immer von Alexander dem Großen. Kaum ein Erbe ist älter, und wie so viele dient auch dieses: der Unabhängigkeit. Alle einst kolonialisierten Länder Asiens pflegen die alten Tänze im Namen nationaler Identität – und behaupten sich so gegen den Mainstream zeitgenössischer Spielarten. Indien ist ein Musterbeispiel dieser Haltung. Mehr dazu in einer Recherche zur ...

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Tanz Mai 2013
Rubrik: impressum, Seite 80
von

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Tanzschulen

Bad Soden
Ballettschule Ulrike Niederreiter
Dipl. Ballettpädag. Ballett/Jazz/Modern/Charakter/tänzerische  Früherziehung. Ausbildung bis zur Akademiereife. Ballettmärchen. An der Trinkhalle 2B, D-65812 Bad Soden/Ts.,
Tel. +49-6196-228 49 www.ballett-badsoden.de

Bamberg
Tanzwerkstatt
Stätte für Zeitgenössischen Tanz
Nürnberger Straße. 108 k, D-96050 Bamberg, Tel....

mannheim: Kevin O'Day: «Othello»

José Limón braucht mit «The Moor’s Pavane» gerade mal 20 Minuten, um eine ganze Tragödie aufzuzeigen. John Neumeier lässt seinem «Othello» immerhin zweieinhalb Stunden Zeit, die Pause eingerechnet, damit er Fuß fassen, besser gesagt: damit er straucheln kann. Kevin O’Day macht es am Mannheimer Nationaltheater etwas kürzer.

Nach «Hamlet» (2008 in Stuttgart) und...

skandal!

Vor einhundert Jahren, am 29. Mai, ging im eleganten Pariser Théâtre des Champs-Élysées der Vorhang auf für «Les sylphides» zur Musik von Frédéric Chopin. Was als Wohlfühlabend begann, endete anlässlich der Uraufführung von Strawinskys «Le sacre du printemps» damit, dass sich die ehrenwerten Zuschauer, darunter Maurice Ravel und Jean Cocteau, eins auf die Mütze...