Austausch: Wüste trifft Wupper

Die ehemalige Béjart-Tänzerin Germaine Acogny ist für die afrikanische Tanzmoderne in etwa das, was Pina Bausch für die deutsche dargestellt hat. Acognys Schule, die École des Sables in Senegal, startet nun ein großes Austauschprojekt mit der seit bald zehn Jahren bestehenden Pina Bausch Foundation. Tanzschaffende, die in afrikanischen Tänzen ausgebildet sind, dürfen dazu Bauschs «Das Frühlingsopfer» (1975) mit ehemaligen Wuppertaler Interpreten auf einer Workshop-Tour einstudieren.

Zudem werden Acogny, die Gründerin der 20 Jahre alten École des Sables, sowie ein ehemaliges Ensemblemitglied vom Tanztheater Wuppertal gemeinsam ein Duett anhand ihres tänzerischen Erbes entwickeln. Der Doppelabend aus «Frühlingsopfer» und dem Duett soll im Frühjahr 2020 in Senegals Hauptstadt Dakar uraufgeführt werden, danach im Opernhaus Wuppertal zu sehen sein. An der Kollaboration beteiligen sich das Sadler’s Wells in London und das Théâtre de la Ville in Paris.

 

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Tanz März 2019
Rubrik: Praxis, Seite 75
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