Ausstellungen tanz 2/24

Tanz - Logo

RUDOLF NUREJEW
Im Februar 1982 wurde Rudolf Nurejew (1938 – 1993) zum Directeur de la Danse der Pariser Oper berufen – und damit ein Kapitel eröffnet, von dem viele bis heute schwärmen, während andere immer noch stöhnen. Über alle Differenzen hinweg aber herrscht Einigkeit, dass «Rudiks» Ära auch seinen Tod überlebt hat: in Gestalt der Klassiker-Inszenierungen, die der Jahrhunderttänzer ins Pariser Repertoire eingespeist hat, wo sie ungebrochen die Kassen füllen.

Opulent, geschmackvoll und auf ihre Weise stilsicher sind sie allemal, weshalb das Haus gut beraten ist, dem Ex-Chef nun eine große Ausstellung zu widmen. Zu sehen ist «Rudolf Noureev à l´Opéra de Paris» in der Bibliothèque-musée des Palais Garnier bis 5. April. www.operadeparis.fr

Antwerpen, MoMu – Fashion Museum Antwerp, www.momu.be
Die Ausstellung «ECHO. Umhüllt von Erinnerung» reflektiert die intime Verbindung zwischen Kleidung und Erinnerung durch die Linse der Künstlerin Louise Bourgeois, der Designerin Simone Rocha und der Choreografin Anne Teresa De Keersmaeker (tanz 1/24). Bis zum 25. Febr. 

Berlin, Alexander und Renata Camaro Stiftung, www.camaro-stiftung.de
Das komplett aus Holz erbaute Ekhof-Theater (1681 – ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Februar 2024
Rubrik: Kalender, Seite 46
von

Weitere Beiträge
Schrecklich schön

«Neues Wiener Journal», 30. Jänner 1924. Mit dem Autoren-Kürzel _r. gezeichnet, hatte er/sie offenbar nicht nur mit der Choreografin gesprochen, sondern auch eine Probe verfolgt. Der zweite Teil des vierteiligen Tanzdramas «Gewalten des Lebens» – und nur der ist vor allem durch die Einstudierung zweier ehemaliger Bodenwieser-Tänzerinnen aus Wien nebst einer...

Vermischtes 2/24

Tanz in der Cloud
Hamburg Ballett
Das Prinzip ist so einleuchtend, dass man sich fragt, weswegen bislang noch niemand auf diese Idee gekommen ist: John Neumeiers Hamburg Ballett archiviert Material zum Repertoire der Kompanie in einer Videoplattform namens «Dancing Cloud». Aufführungen und zunehmend Proben werden aus teilweise unterschiedlichen Perspektiven...

Offene Wunden

Die Kulturszene hat ein Problem mit Antisemitismus. Nicht erst, seit Stefanie Carps «Ruhrtriennale»-Intendanz 2018 vorzeitig endete, weil sich ihr Programm als massiv vom scharf israelfeindlichen BDS (steht für «Boycott, Divestment, Sanctions» gegenüber Israel) beeinflusst erwies. Nicht erst, seit das Berliner Musikfestival «Pop-Kultur» ins Kreuzfeuer zwischen...