Ausstellungen 7/24
ANNE IMHOF
Es ist schön, zu beobachten, wie sich Anne Imhof innerhalb von elf Jahren seit ihrer ersten Einzelausstellung im Frankfurter Portikus zu einer der bemerkenswertesten Künstlerinnen ihrer Generation entwickelt hat: indem sie die Strukturen des Kunstbetriebs so ironisch wie kompetent unterläuft, und indem sie das Publikum immer wieder auf falsche Fährten führt. Nachdem Imhof 2017 den deutschen Pavillon auf der Biennale von Venedig bespielt hatte, wurde sie in die Kategorie «Performance» eingeordnet, die Ausstellung «Wish you were gay» versammelt bis 22.
September im Kunsthaus Bregenz allerdings – Reliefs, Ölgemälde, Skulpturen, Videos. Überhaupt keine Performance. Oder? Nun ja: Es gibt eine narrative Ebene, und innerhalb dieser wird die gesamte Ausstellungsarchitektur zur Bühne, auf der dann eben doch eine performative Aktion abläuft. Nur dass diese sich jenseits der gezeigten Kunst vollzieht. Und Imhof hat einen ein weiteres Mal in die Irre geführt. www.kunsthaus-bregenz.at
Berlin, Georg Kolbe Museum, www.georg-kolbe-museum.de
«Noa Eshkol. No Time to Dance», der israelischen Tänzerin, Choreografin und Künstlerin gewidmete Ausstellung (tanz 2/24). Bis zum 25. August
Dess ...
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Tanz Juli 2024
Rubrik: Kalender, Seite 42
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Mit der Aufnahme von Breaking ins Programm der diesjährigen Olympischen Spiele von Paris hat erstmals ein Tanzsport Eingang in die Reihen der olympischen Wettkampfdisziplinen gefunden. Ursprünglich als «Breakdance» firmierend, gilt dieser Begriff inzwischen als veraltet, wie einer der führenden Vertreter der Szene, DJ Renegade, erst vor Kurzem in einem Interview...
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