Ausstellungen 11/23
SELMA SELMAN
In ihrer Performance «Motherboards» zerlegen Selma Selman und ihre Familie Elektroschrott. In «Mercedes Matrix» wird ein Luxusfahrzeug zerstört. Und in «Platinum» landen Autowracks im Kunstraum. Selman hinterfragt damit rassistische Stereotypen, die die 1991 in Bosnien-Herzegowina mit Rom*nja-Hintergrund geborene Künstlerin prägen – und hat sich so zu einer Erfolgskünstlerin entwickelt, in der Grenzregion zwischen Krassheit, Humor und aktivistischem Anliegen.
Die Ausstellung «herO» verbindet ihre Arbeiten in den Bereichen Performance, Malerei, Fotografie, Video und multidisziplinäre Kollaboration, 11. November bis 14. Januar im Gropiusbau, Berlin; www.berlinerfestspiele.de
Selma Selman, «Platinum», Performance, 2021, National Gallery of Bosnia and Herzegovina, Sarajevo
Dessau, Werkstattflügel im Bauhausgebäude, www.bauhaus-dessau.de
«Manda», filmisch-tänzerische Annäherung an (vergessene) Bauhaus bzw. Bauhäuslerinnen-Geschichten: Einer der Ausgangspunkte der Installation von Isa Rosenberger ist Manda von Kreibig, Tänzerin und Ballettmeisterin, die zwischen 1928 und 1929 mit Oskar Schlemmer den Stäbetanz am Bauhaus entwickelte. Bis 7. Jan 2024
Köln, Tanzmuseum des ...
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Tanz November 2023
Rubrik: Kalender, Seite 42
von
Steinreich wäre mancher gern. Der Friedrichstadt-Palast ist es: Rund 100 Millionen Swarovski-Kristalle sind in Bühnenbild und Kostüme der neuen Grand Show «Falling | In Love» eingewebt. Intendant Berndt Schmidt und Kreativdirektor Oliver Hoppmann greifen in der von William Blake inspirierten, mit 14 Millionen Euro umgesetzten Stückidee Zeichen der Zeit auf: als...
Auf der Bühne agiert sie umwerfend selbstbewusst und feminin. Ihre klassische Souveränität als Aurora in «The Sleeping Beauty» ist atemberaubend, ihre Anmut in «Cinderella» kristallin und fließend zugleich. Und als Gypsy Girl in Frederick Ashtons «The Two Pigeons» ist sie die Verführung in Person. Tatsächlich funkelt Fumi Kaneko in jeder einzelnen Rolle, die sie...
Apocalypse Now … Wie derzeit viele ihrer Kollegen entscheidet sich auch die javanisch-australische Choreografin Melanie Lane dafür, ihr neues Tanzstück als Dystopie anzulegen. Für «Bone Smoke», uraufgeführt beim Dance Theatre Heidelberg, ließ sich die Choreografin vom 1815 erfolgten Ausbruch des Schichtvulkans Tambora auf der östlich von Java gelegenen...
