atomos
Zwei Wayne-McGregor-Produktionen für zwei Kompanien: «Atomos» für Wayne McGregor | Random Dance am Sadler’s Wells und «Tetractys – The Art of Fugue» für das Royal Ballet in Covent Garden – Stücke, die kontrastieren und faszinieren. Bislang hat sich der umtriebige Engländer für beide Schauplätze erkennbar unterschiedliche Idiome vorbehalten. In den letzten Jahren indes hat ihn die Hypermobilität der Solisten des Royal Ballet dazu verführt, auch die Choreografien für seine eigene Truppe stilistisch zu modifizieren.
Obskur wie eh und je muten die Notizen im Programmheft von «Tetractys – The Art of Fugue» an: Reflexionen über die geometrischen Eigenschaften von Tetraedern, Tetrachorden und kontrapunktischen Formen neben der vermeintlich aufsehenerregenden Information, dass Bach seinen eigenen Namen als Tonfolge in seine Musik eingebaut hat. Nicht nur, wer seit Kindertagen mit Orgelwerken von Bach vertraut ist, weiß, dass das B-A-C-H-Motiv im Gesamtwerk des Komponisten verbreitet ist und nicht nur in der «Kunst der Fuge» auftaucht. Doch geschenkt. Michael Berkeleys musikalische Arrangements, die Bühne und Kostüme von Ausstatterin Tauba Auerbach und Lucy Carters Lichtregie ergeben im ...
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Tanz Mai 2014
Rubrik: produktionen, Seite 8
von Mike Dixon
Tanzen, dass sich die Balken biegen. So hatte man sich das im Hamburger K3 – Zentrum für Choreographie auf Kampnagel gewünscht. «HEUTE: volkstanzen» heißt der daraus entstandene Abend, der zeitgenössische Choreografie, traditionelle Schule und eine neue urbane Folk- und Tanz-Bewegung zusammenspannt. Natürlich tun sich dabei Widersprüche auf, denn die deutsche...
_____deutschland
On tour
Cedar Lake Contemporary Ballet aus New York tanzt «Orbo Novo» von Sidi Larbi Cherkaoui: Schweinfurt, Theater der Stadt, 10., 11. Mai; «Grace Engine» von Crystal Pite, «Tuplet» von Alexander Ekman und «Necessity, again» von Jo Strømgren: Fürth, Stadtheater, 15.–18. Mai; Bonn, Theater, 22. Mai; «Violet Kid» von Hofesh Shechter, «Tuplet» von...
Es gibt ihn, den «guten Schmerz». Man nennt ihn auch den «ehrgeizigen Schmerz». Er zeigt an, wann man Grenzen überwindet, der Körper zu neuen Ufern aufbricht, alte Routinen ersetzt werden, neue Erfahrungen entstehen. Fast jeder Tänzer ist besessen von solcher Schmerzerfahrung. Sie verschiebt das Limit der Belastbarkeit. Sie zeigt, dass man besser wird. Sie ist das...
