Die Lust auf Schmerz
Tanz hat dieses Verlangen nach einem schmerzfreien Funktionieren des Körpers; im Multiple-Choice-Atelier Hohnerstraße 25 in Stuttgart-Feuerbach wird dieses Verlangen nun auf den Kopf gestellt: «Schmerz_Konstruktion_Schmerz» heißt eine Veranstaltungsreihe des Stuttgarter Choreografen Fabian Chyle, die am 18. und 19. Juni mit «Bodies In Installation» endet, mit Performances im Grenzbereich, die im Livestream auch auf www.mc-performance.org zu sehen sein werden.
Mit dabei: Marty Huber aus Wien und Felix Ruckert, der nun immer nachdrücklicher über «kunstvollen Sex und sexuelle Kunst» nachdenkt. Vom 22. bis zum 24. Juli veranstaltet er zum zweiten Mal die www.xplore05.de, immer stur auf der Schmerzspur. Kein Wunder.
Das hartnäckige Interesse am Schmerz im Tanz kommt nicht von nichts: Welche Berufsgruppe ist mehr damit konfrontiert? Neben der Kur gibt es auch ein wachsendes ästhetisches Interesse an Schmerzpraktiken. «Schmerz bedeutet erhöhtes waches Körperbewusstsein», heißt es im kleinen Schmerz-Multiple auf der Stuttgarter Homepage; selbst Heilkünste wie Yoga sind, so Ilka Stoedtner bei der Berliner xPlore, «in ihrer kathartischen Intensität eher mit dem Rush einer heftigen ...
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Usually, in a Western context, when you sit in a theatre watching a performance, you hold your breath, trying to concentrate on the dynamics of the dancers, who are probably keeping their bodies and breath as tensed as yours, if the performance is emotionally demanding. “Scream And Whisper,” however, the new creation by Saburo Teshigawara, premiered in Sala...
August Bournonville had a fine command of language and expressed his views on music in many a well-turned phrase: “Music, which to the uninitiated would only seem to serve the ballet as an attendant, is actually its real vital principle: melody and harmony evoke atmosphere and character, rhythm determines movement, and there are instances of music which can, as it...
Vergorener Chinakohl würde vermutlich zu stark riechen. Außerdem ist er zu klein geschnitten, als dass man ihn als Fächer benutzen könnte. Food Art in Wuppertal: Rainer Behr wird demnach mit frischem Chinakohl belegt; dessen Blätter taugen den Frauen als grüne Wedel. So sieht es aus mit Pina Bauschs Souvenirs aus Korea – man übernimmt das, was ein jeder assoziativ...
