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Opernwelt Mai 2005
Rubrik: Service, Seite 66
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Schwabenfleiß

Ein kleines schwäbisches Dorf im Stande der paradiesischen Unschuld, etwa um das Jahr 1780. Die Fruchtbarkeitsgöttin Ceres (Franziska Arndt), begleitet von ­ihrer Dienerin Phobe (Barbara Schedel), möchte die Dorfbewohner im Ackerbau und in der Viehzucht unterweisen. Zu­nächst aber begegnet sie nur Ungläubigkeit und Spott. Denn die einfältigen Bauern, die da...

Immer nur das Eine

Wie viele Menschen passen in einen winzigen Wohnwagen? Zwei, vier, fünf? Falsch. Ungefähr fünfzig. ­Vorausgesetzt, es gibt einen mit Autoreifen verdeckten Einstieg durch die Unterbühne in den Boden der Camping-Behausung. Kleingeblümte, kopftuchtragende Frauen und schnauzbärtige Männer quellen samt ihrer Klappmöbel und Kochutensilien aus dem weißen Plas­tik-Ei, bis...

Kein Plädoyer für die Urfassung

Die 1855 in Paris uraufgeführten «Vêpres ­siciliennes» haben sich nur in ihrer italienischen Version («I vespri siciliani») dauerhaft im internationalen Repertoire behaupten können. Giuseppe Verdis zweiter Versuch mit der Gattung der Grand Opéra hatte aber auch bei seinem ersten Erscheinen in der französischen Metropole nicht viel mehr als einen Achtungserfolg, was...