Was kommt... November 2018

Dirigententreffen
Die Schweiz im «Così»-Fieber: Gleich drei Häuser bringen Mozarts spätes Dramma giocoso heraus. In Zürich ist eine auf Konzepten von Kirill Serebrennikov basierende Inszenierung zu sehen, die Cornelius Meister dirigieren wird, in Lausanne wagen sich Regisseur Jean Liermier und GMD Kevin John Edusei an das heikle Werk, in Bern Maximilian von Mayenburg und Joshua Weilerstein. Ein Rundblick

Jonathan Dove
Eine Oper über Karl Marx? Kein Problem für den hochproduktiven britischen Komponisten.

Das Theater Bonn präsentiert «Marx in London».  Spannung garantiert

William Bolcom
Die Vorlage stammt vom Broadway. 1932 feierte dort das Stück «Dinner at Eight» von George S. Kaufman und Edna Ferber Premiere. Der amerikanische Komponist und Pianist hat aus dem Stoff eine Oper gestrickt, die Uraufführung war in Minnesota. Nun zeigt Wexford das Werk. Wir sind dabei

Günther Groissböck
Ein Kerl wie ein Baum. Topfit, und das nicht nur auf dem Rennrad. Sondern auch vokal. Seine Karriere hat ihn längst zu den größten Opernbühnen der Welt geführt, von München bis New York. 2020 übernimmt der Bass im dann funkelnagelneuen Bayreuther «Ring» die große Partie des Wotan. Ein Gespräch 

OPERNW ...

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Opernwelt November 2018
Rubrik: Service, Seite 80
von Red.

Weitere Beiträge
Kreatives Chaos

Ganz schön ungemütlich, die «Zwischenzeit». Dass ihnen der Wind der Gegenwart so heftig ins Gesicht wehen würde, hatten Stefanie Carp und ihr Team wohl kaum gedacht, als sie das Wort zum programmatischen Motto der Ruhrtriennale erklärten. (Neo-)Kolonialismus, Reichtum und Armut, Migration, Nord-Süd-Konflikt, Nationalismus, Erosion demokratischer Strukturen: Die...

Intensitäten

Wie groß die Macht des Heiligen sei? Wir wissen es nicht. Dass sie aber in weiten Teilen der westlichen Welt als zumindest gebrochen erscheint, ist, wie es Hans Joas in seiner gleichlautenden Studie beschreibt, als Zeitdiagnose nicht allzu gewagt – die Wirklichkeit, wie auch immer sie angeschaut wird, lügt kaum. Aber, und das ist das Schöne: Man kann ihr...

Effektvoll

In der ausuferndsten, ressourcenverschlingensten Version wird alles in den fünften Akt gedrängt. Stunden liegen da hinter dem Besucher, in mancher Partiturversion sogar ein ganzer Tag. Ähnlich, wenn auch konzentrierter, verhält es sich mit einem Vorläufer von Berlioz’ «Les Troyens». Doch auch bei Purcells «Dido and Aeneas» ist der Abschied der Liebenden...