Was kommt... Mai 2021

Klangforscherin
Modern, unkonventionell und elegant: So urteilte «Le Figaro»  über die filigrane Arbeit der französischen Dirigentin Laurence Equilbey anlässlich eines Konzerts in Paris. Dahinter verbergen sich der Wille zur Präzision und der Wunsch, den Dingen auf den Grund zu gehen, um ihre wahre und authentische Gestalt zu erkunden. Ein Gespräch

Seelensucher
Von Haus aus ist er Schauspieler.

Doch schon seit einigen Jahren macht Evgeny Titov mit fein ziselierten, psychologisch stark ausdifferenzierten Regiearbeiten auf sich aufmerksam. In der vergangenen Saison gab er mit Schostakowitschs «Lady Macbeth von Mzensk» sein Debüt in der Oper. Ein Porträt

Stimmwunder
Wenn sie wollte, könnte sie eine Diva sein. Wer Diana Damrau jedoch kennt, weiß, dass ihr dergleichen nicht im Traum einfallen würde. Sie bleibt geerdet, unabhängig davon, in welch ungeahnte vokale Höhen sie mal wieder hinauffliegt, zuletzt als Queen aus der Tudorzeit. Ein Interview 

Multitalent
Seine Lautgedichte sind Legende. Mit dieser Form einer klingenden Poesie schuf Gerhard Rühm Einzigartiges. Aber der heute 91-jährige Schriftsteller, Komponist und bildende Künstler sah sich nie nur als Einzelkünstler. Die von ihm ...

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Opernwelt Mai 2021
Rubrik: Service, Seite 64
von Red.

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Was uns die Liebe erzählt

Der Dichter spricht: «Come to me in my dreams, and then by day I shall be well again, for then the night will more than pay the hopeless longings of the day.» Mit diesen so zärtlichen wie erschütternden Versen suchte Matthew Arnold (1822–1888) all jenen Menschen, die das Liebste verloren haben, zur Seite zu stehen, sie zu trösten mit der Idee, dass der Abschied...

Geschmeidige Wollust

Die Aufforderung, mit der sich der Countertenor Valer Sabadus an sein imaginäres Gegenüber wendet, ist an Doppeldeutigkeit kaum zu überbieten: «Schlafe, mein Liebster, und pflege der Ruh, folge der Lockung entbrannter Gedanken …» Wie bitte? Und in weiterer Folge: «Schmecke die Lust der lüsternen Brust, und erkenne keine Schranken …» Huch! Was wir erkennen, ist die...

Auf der Suche nach dem verlorenen Genie

Der einzige Kreisler, mit dem die Korngolds beruflich zu tun hatten, war wohl Fritz. Von einer Bekanntschaft mit dem Kabarettisten gleichen Familiennamens, weitläufig verwandt mit dem Geigenvirtuosen, wissen wir nichts. Hätte ja sein können, in Hollywood etwa, wäre allerdings zeitlich sehr knapp geworden. Dennoch sei gestattet, diesem Artikel ein Zitat aus Georg...