Was kommt...

SABINE DEVIEILHE
Als «Königin der Nacht» macht sie schwer Eindruck, so sprühend, leicht und virtuos fliegt sie in höchste Höhen. Doch besteht das Repertoire der jungen französischen Koloratursopranistin nicht nur aus Partien Mozarts. Auch in den Opern Debussys, Delibes’ und Poulencs ist sie zu Hause. Ein Gespräch

ALBERTO GINASTERA
Sein Name, sein Werk ist nur wenigen ein Begriff. Madrid zeigt nun «Bomarzo». Eine Besprechung.

Und, lange überfällig, ein Essay 

PAUL HINDEMITH
Eine Wiederentdeckung de luxe: Das Landestheater Linz wagt sich in einer Neuproduktion an das fundamentale Musiktheater «Die Harmonie der Welt» über den großen Mathematiker Johannes Kepler. Wir sind dabei

OPÉRA COMIQUE
Ein historischer Ort. Hier fand 1902 die Uraufführung von Debussys «Pelleás et Mélisande» statt. Nun öffnet das Haus an der Place Boieldieu in Paris nach einer Sanierung wieder seine Pforten - mit  «Alcione» von Marin Marais. Ein Besuch

OPERNWELT 6|2017 ERSCHEINT AM 29.5.2017

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Opernwelt Mai 2017
Rubrik: Service, Seite 88
von Redaktion

Weitere Beiträge
Zeichen und Spuren

Er hat der Nachwelt 18 Opern hinterlassen und die Bayreuther Festspiele 24 Jahre lang geleitet, von 1906 bis zu seinem Tod 1930. Wie aber dachte Siegfried Wagner politisch, was war er für eine Persönlichkeit? So lange der Familienclan seine Privatkorrespondenz unter Verschluss hält, sind die Wissenschaftler weitgehend auf Spekulationen angewiesen. 1973 hatte sich...

Handwerk des Lebens

Der knapp zwei Jahrzehnte ältere «Pales­trina» von Hans Pfitzner inkorporiert eigentlich eher die Grünewald’sche Flügelaltar-Gestalt. Aber eine deutliche Zeitspanne nach dem Ersten Weltkrieg war ein symmetrisch gebauter Dreiakter auch als Wagner-Reminiszenz obsolet. Hindemiths «Mathis der Maler» ähnelt also mehr dem offeneren dokumentarischen Stil von Mussorgskys...

Abgefahren

Kann Oper eigentlich cool sein? Kann der überhöhte und überhöhende Tonfall des «unmöglichen Kunstwerks» (Oscar Bie) die gewollte Lässigkeit und rotzige Lakonie Heranwachsender einfangen? Oder ist Oper –  zumindest in ihrer traditionellen Spielart mit klassisch ausgebildeten, gestützten und vibrierenden Stimmen – nicht tatsächlich das schiere Gegenteil von cool?...