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Das Opernwelt-Jahrbuch
Wo steht das «Opernhaus des Jahres»? Wer ist «Sänger des Jahres», und wer siegt in der Kategorie «Dirigent»? Am 30. September erscheint unser Jahrbuch «Oper 2015». Es enthält die mit Spannung erwartete Kritikerumfrage samt Porträts und Interviews. Außerdem: Essays über zeitgenössisches Musiktheater in den USA, den Boom historisch-kritischer Operettenrevivals, die TTIP-Debatte, ein Gespräch mit Julia Varady ...

«Musik mit Bildern»
Knarren, hauchen, knirschen, fauchen: In Frankfurt bringen der Dirigent Erik Nielsen und der Regisseur Benedikt von Peter «Das Mädchen mit den Schwefelhölzern» von Helmut Lachenmann heraus. Wir sind dabei und gratulieren schon mal zum Achtzigsten des großen Erneuerers.

Grand Opéra
Nach dem konzertanten Auftakt mit «Dinorah» in der vergangenen Spielzeit macht die Deutsche Oper Berlin jetzt auch szenisch ernst mit Meyerbeer: Roberto Alagna ist Vasco da Gama (siehe auch S. 88 in diesem Heft), Vera Nemirova führt Regie, am Pult steht Enrique Mazzola.

Spartensprünge
In den alten Industriekulissen des Reviers rücken Ruhrtriennale-Chef Johan Simons und Teodor Currentzis Wagner auf den Pelz (u. a. mit Elektronischem vonMika Vainio). Mit Philippe ...

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Opernwelt September/Oktober 2015
Rubrik: Service, Seite 104
von

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Impressum

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56. Jahrgang, Nr 9/10
Opernwelt wird herausgegeben von
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin

ISSN 0030-3690
Best.-Nr. 752282

Redaktion Opernwelt
Nestorstraße 8-9, 10709 Berlin
Tel.: +49(0)30/25 44 95 55
Fax: +49(0)30/25 44 95 12
E-Mail: redaktion@opernwelt.de

Redaktionsschluss dieser Ausgabe
war der 14.08.2015

Redaktion
Wiebke Roloff
Albrecht Thiemann (V. i. S....

Hoffnungsgrün

Aus Böhmens Hain und Fluren ist in Hannover ein eher abstrakter Ort geworden. Ausstatterin Dieuweke van Reij hat als Bühnenrahmen für Janáceks «Jenufa» die Umrisse eines Hauses zimmern lassen. Im Hintergrund eine stilisierte Hügellandschaft. Requisiten lassen auf Landlust (und Landfrust) schließen: Melkschemel, Zinkwanne, eine Wand von Getreidesäcken.

Weil...

Naiv im besten Sinne

Vielseitigkeit oder Risikofreude sind auf dem gegenwärtigen Sängermarkt selten zu finden. Intendanten und Besetzungsbüros können sich immer weniger Experimente leisten. Das heißt: Wer gut ist in einer Rolle, wird immer wieder für diese Rolle engagiert. Für die Spielpläne mag das ein Sicherheitsfaktor sein, für die Stimmen bedeutet es eine Gefahr. Denn die...