Was kommt

Jahrbuch der Opernwelt

Zum Ende der letzten Spielzeit sorgten Giacomo Meyerbeers «Les Huguenots» für Aufsehen. Zu Beginn der neuen Spielzeit kommen zwei weitere seiner bislang generell nur selten gespielten Opern auf die Bühne: «L’Africaine» in Würzburg und «Robert le Diable» in Erfurt.

Wo steht das «Opernhaus des Jahres»? Wer ist «Sänger des Jahres»? Wie jedes Jahr wird das «Opernwelt»-Jahrbuch mit Spannung erwartet. Es erscheint Anfang Oktober.

In Frankfurt sollte die Idee ursprünglich zuerst verwirklicht werden, nun findet das Ereignis an der Bayerischen Staatsoper statt: Diana Damrau singt die Frauenfiguren in «Les Contes d’Hoffmann» – erstmals. An ihrer Seite, wenn es dabei bleibt: Rolando Villazón.

Yehudi Menuhin hat oft ein Loblied auf ihn angestimmt und neben seinen künstlerischen auch die menschlichen Qualitäten gewürdigt: George Enescu, der große, aus Rumänien stammende Komponist, hat acht Jahre an seinem «Oedipe» gearbeitet. Obwohl die Urauf­füh­rung 1936 ein Erfolg war, ist das Stück selten zu erleben. Jetzt aber an La Monnaie in Brüssel.

Drei Jahre lang prägte Willy Decker Programm und Profil der Ruhrtriennale. «Urmomente. Suche nach dem Jetzt» lautet das Motto 2011. Zum Abschluss inszeniert er ...

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Opernwelt September/Oktober 2011
Rubrik: Service, Seite 104
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Im Schatten des Palio

Wie jeden Sommer machte in Siena auch in diesem Jahr vor allem der «Palio» die Musik, ein Pferderennen mitten in der Stadt, auf der Piazza del Campo. Mit beeindruckenden Sieges- und Schmähgesängen feierten die Bewohner des Stadtteils Nobile Contrada dell’Oca (zu deutsch: das Viertel der Gans) den Triumph «ihres» Jockeys Giovanni Atzeni und seines Hengstes...

Bloß keine Romantik

Was bewegt einen Komponisten, zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen Sagenstoff noch einmal aufzunehmen, der in der Romantik viele und prominente Ausformungen erfahren hat – in der Literatur wie in der Musik? Antonín Dvorák war nicht mehr jung, als er «Rusalka» in einem Zug schrieb, ein hoch berühmter Mann, aber auf dem Gebiet der Oper bis dahin nicht wirklich...

Geschlossene Gesellschaft

«Alles steht und fällt mit der Medea» – eine Binsenweisheit für jede Aufführung von Euripides’ Tragödie. Sie gilt natürlich auch für Luigi Cherubinis gleichnamige Oper von 1797. Francesca Zambello, Intendantin des Glimmerglass Festivals, traf eine glänzende Wahl, indem sie mit Alexandra Deshorties eine bemerkenswerte Sängerdarstellerin engagierte. Die Stimme der...