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Opernwelt Juni 2008
Rubrik: Magazin, Seite 33
von Stephan Mösch

Vergriffen
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Mussorgsky: Boris Godunow

Das letzte Bild ist das berührendste. Allein mit seinem Sohn sitzt Godunow im weißen Nachthemd auf der leeren Bühne. Sein auf der Stufen­pyramide abgelegter Goldmantel rahmt die Szene ein wie eine Ikone, sein golden gefärbtes Gesicht ist erstarrt: ein gebrochener Mann. Matti Salminen gestaltet Boris’ finalen Monolog mit existen­ziellem Ausdruck. Auch in den...

Wir sind die Helden der Tragödie

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