Vorschau/Impressum 3/23
Regiekunst
Vor Kurzem erst hat sie mit Donizettis «Anna Bolena» am Opernhaus Zürich einen veritablen Erfolg erzielt. Am Teatro Real in Madrid widmet sich Mariame Clément nun dem weithin unbekannten dramma per musica «Achille in Sciro» des italienischen Komponisten Francesco Corselli. Wir fahren hin
Sängerlust
Sein Ulisse war eine Wucht. Mit dieser heiken Partie in Luigi Dallapiccolas gleichnamiger Oper eroberte Iain MacNeil die Herzen von Publikum und Kritik.
Mit einer brillanten Interpretation des Fürsten in Peter Tschaikowskys «Zauberin» zementierte er den Ruf als äußerst vielversprechender Bariton. Ein Interview
Dirigentenglück
Wagner in Minden? Für Frank Beermann war dies kein Scherz, sondern der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zu dem Gesamtkunstwerker. Nach einer höchst erfolgreichen Zeit als GMD in Chemnitz arbeitet er frei. In Toulouse dirigiert er nun den «Tristan». Ein Porträt
Erfinderinnengeist
Geboren wurde sie in Shanghai. Seit vielen Jahren lebt Du Yun jedoch in New York und hat sich dort einen Namen als Performerin, Multi-Instrumentalistin und Komponistin gemacht. Das Staatstheater Augsburg zeigt nun in europäischer Erstaufführung ihre Oper «Angel’s Bone». Wir ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Opernwelt März 2023
Rubrik: Impressum, Seite 72
von
Die in Leipzig lebende und arbeitende Pianistin Kyra Steckeweh, geboren 1984, spielt seit Jahren vielfältige, häufig spätromantische Werke von Komponistinnen. Und das mit sicherem Geschmack in Sachen Programmdramaturgie, immer mal wieder, in Konzerten mit Rezitation, an der Seite von Schauspielerinnen – und als Interpretin herrlich vollmundig, inbrünstig,...
Es hat seine Richtigkeit, dass das Meer in Deborah Warners «Peter Grimes»-Inszenierung, die nach Madrid 2021 und London 2022 jetzt im Pariser Palais Garnier Premiere hatte, unsichtbar bleibt. Allenfalls sind Gischt und Wellen hinter der vom Bühnenvorderrand rückwärts ansteigenden grobgrauen Rampe zu erahnen, als ob es unterhalb dieser Klippe brodelte. In den...
Manchmal ist die Liebe wie Fallobst. Plumpst unerwartet (und doch seit langem ersehnt) direkt vor unsere Füße, und eine bange Sekunde lang fragt man sich, ob man dieses Obst überhaupt aufheben sollte, oder ob dieses nicht vielleicht sich selbst, gleichsam hegelianisch, «aufhebt» und in die Lüfte entschwebt. Zu groß ist das Erstaunen über seine Existenz (und...
