Vorschau/Impressum 3/23
Regiekunst
Vor Kurzem erst hat sie mit Donizettis «Anna Bolena» am Opernhaus Zürich einen veritablen Erfolg erzielt. Am Teatro Real in Madrid widmet sich Mariame Clément nun dem weithin unbekannten dramma per musica «Achille in Sciro» des italienischen Komponisten Francesco Corselli. Wir fahren hin
Sängerlust
Sein Ulisse war eine Wucht. Mit dieser heiken Partie in Luigi Dallapiccolas gleichnamiger Oper eroberte Iain MacNeil die Herzen von Publikum und Kritik.
Mit einer brillanten Interpretation des Fürsten in Peter Tschaikowskys «Zauberin» zementierte er den Ruf als äußerst vielversprechender Bariton. Ein Interview
Dirigentenglück
Wagner in Minden? Für Frank Beermann war dies kein Scherz, sondern der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zu dem Gesamtkunstwerker. Nach einer höchst erfolgreichen Zeit als GMD in Chemnitz arbeitet er frei. In Toulouse dirigiert er nun den «Tristan». Ein Porträt
Erfinderinnengeist
Geboren wurde sie in Shanghai. Seit vielen Jahren lebt Du Yun jedoch in New York und hat sich dort einen Namen als Performerin, Multi-Instrumentalistin und Komponistin gemacht. Das Staatstheater Augsburg zeigt nun in europäischer Erstaufführung ihre Oper «Angel’s Bone». Wir ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Opernwelt März 2023
Rubrik: Impressum, Seite 72
von
Links, an der «Plaza de la corrupción», leuchten in Grün und Rot die gleichgeschlechtlichen Wiener Ampelpersönchen. Rechts versorgen drei resolute Damen vom Grill die Massen mit geistiger Nahrung, und zwar im extra populären flüssigen Aggregatzustand. Auf dem Steg, der zwischen Publikum und Graben verläuft, gehen inkognito sowohl der Stadtkommandant als auch der...
Wann haben Sie zuletzt in der Oper geweint?
Im Zug höre ich oft Musik, die bisher an mir vorübergezogen ist. Neulich: Rameaus «Castor und Pollux». Als Télaïres Lamento «Tristes apprêts» begann – da war es aus mit mir. Außerdem liege ich immer (sic!) wimmernd auf dem Boden (egal wo), sobald es im «Figaro» «Contessa, perdono …» heißt.
Wo würden Sie ein Opernhaus...
Es hat seine Richtigkeit, dass das Meer in Deborah Warners «Peter Grimes»-Inszenierung, die nach Madrid 2021 und London 2022 jetzt im Pariser Palais Garnier Premiere hatte, unsichtbar bleibt. Allenfalls sind Gischt und Wellen hinter der vom Bühnenvorderrand rückwärts ansteigenden grobgrauen Rampe zu erahnen, als ob es unterhalb dieser Klippe brodelte. In den...
