TV, Podcats, Videos 7/23
arte
02.07. – 17.45 Uhr Sternstunden der Musik: Norman und Battle Die beiden Operndiven Jessye Norman und Kathleen Battle setzten am 18. März 1990 in der New Yorker Carnegie Hall nicht nur der afroamerikanischen Musiktradition ein Denkmal.
09.07. – 00.15 Uhr Hope on the Road Geiger Daniel Hope begibt sich auf Spurensuche in die Vergangenheit und nach Los Angeles – ein weiter Weg von Europa, den viele jüdische Künstler nach der Machtergreifung der Nazis nehmen mussten.
10.07. – 00.
30 Uhr Royal Concertgebouw Orkest Die Eröffnung der Konzertsaison 2022 des Concertgebouworkest im Amsterdamer Westerpark begeisterte unter Leitung von Alain Altinoglu trotz plötzlich einsetzenden Regens.
13.07. – 23.55 Uhr Berg: Wozzeck Simon McBurneys Inszenierung von Alban Bergs «Wozzeck» wird – leicht zeitversetzt – vom Festival d’Aix-en-Provence übertragen.
16.07. – 17.55 Uhr Sternstunden der Musik: Montserrat Caballé Ein Sturm bedrohte 1974 das Amphitheater von Orange, doch die junge Montserrat Caballé entschied sich, die Norma trotzdem zu singen. Die Dokumentation lässt den Abend Revue passieren und blickt auf das Leben der beliebten Sängerin zurück.
16.07. – 23.15 Uhr Der Komponist Paul Dessau ...
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Opernwelt Juli 2023
Rubrik: Service, Seite 68
von
Dieses Bild ist nichts für zarte Gemüter. Ein unwirtlich-steriles Krankenhauszimmer in trübem Grauweiß, gerade mal zwei Meter hoch, vollgestellt mit Gerätschaften. Mittendrin ein schmales Bett, darin, mit dem Tropf verbunden, eine Schlafend-Träumende: Ophelia. Halb weilt sie, von Horatio, dem treuen Freund, behutsam bewacht, noch unter den Lebenden, halb liegt sie...
Am Anfang sind da nur Blicke. Spinnenfeindliche, von gegenseitigem Hass durchtränkte Blicke. Hier die Königin von England, im jungfräulich weißen Ornat; dort die Königin von Schottland, ganz in Witwenschwarz gewandet (die wallenden, rauschenden, den Boden geräuschvoll fegenden Kostüme schuf Klaus Bruns). Um sie herum Stille und Leere: vielsagend. Denn zwischen...
So könnte es gewesen sein, damals, als Niccolò Paganini, der Teufelsgeiger, seine Konzerte gab, so zeigt ihn manche Karikatur. Aus dem tiefen Dunkel der Bühne im Theater Basel schält sich eine Gestalt, besessen nur von einem: vom leidenschaftlichen Spiel auf der Violine. Die wilden Haare fliegen umher, der lange Künstlermantel ebenfalls: Ekstase auf vier Saiten.
Do...
