TV-Klassiktipps
ARD-ALPHA
3.4. – 20.15 Uhr
Fritz Wunderlich – Leben und Legende.
Dokumentation von Thomas Voigt, Barbara und Wolfgang Wunderlich.
10./17./24.4. – 11.00 Uhr
Meisterklasse.
Ein Jahr mit den Opernprofis von morgen. Dokumentation von Olivia Hagemann über Kent Naganos Meisterklasse an der Bayerischen Staatsoper in München.
arte
1.4. – 5.25 Uhr
7.4. – 5.10 Uhr
13.4. – 5.20 Uhr
Für die Schwestern Weber.
Recital Sabine Devieilhe.
3.4. – 18.30 Uhr
8.4. – 5.25 Uhr
14.4. – 5.10 Uhr
Vivaldi: Mandolinenkonzerte.
Herkulessaal des Versailler Schlosses. Venice Baroque Orchestra, Andrea Marcon.
4.4. – 0.10 Uhr
Händel: Theodora.
Théâtre des Champs-Elysées, 2015. Les Arts Florissants, William Christie, Inszenierung: Stephen Langridge. Solisten: Katherine Watson, Philippe Jaroussky, Stéphanie d’Oustrac, Kresimir Spicer, Callum Thorpe, Sean Clayton.
5.4. – 5.00 Uhr
Lang Lang in Versailles.
Spiegelsaal von Versailles, 2015. Werke von Chopin und Tschaikowsky.
8.4. – 2.40 Uhr
Schumann@Pier2.
3 Schüler – 4 Symphonien. Dokumentation von Christian Berger, Katja Runge und Henning van Lil über junge Zuhörer auf dem Weg zu ihrem ersten klassischen Konzert. Mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.
10.4. – 18.30 Uhr
15./26.4. – 5.00 ...
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Opernwelt April 2016
Rubrik: Service, Seite 56
von Andrea Müller
Es ist was Furchtbares passiert. Meine erste eigene Inszenierung hatte Premiere. Natürlich dachte ich, es läuft auf das Übliche hinaus, also ein Ergebnis im Bereich des Mittleren bis Mäßigen oder meinethalben Miesen. Dann könnte ich die Aktion als Abenteuer verbuchen und weitermachen wie bisher: an netten Häusern Randpartien mimen. Und schöne Summen kassieren...
Mitunter relativieren Opernausgrabungen ein wenig das Licht, in dem historisch benachbarte Giganten glänzen. Zu den verkannten Tonschöpfern gehört der böhmische Komponist Florian Leopold Gassmann. Ab 1763 als Nachfolger Christoph Willibald Glucks am Wiener Hof, war er hörbar ein Vorarbeiter Mozarts. Doch im Gegensatz zu den beiden Kollegen ist der fähige Gassmann...
Glöckchentöne einer Celesta. Gläserne Klangschlieren. Aus höchsten Fernen, raffiniert gemischt. Im ersten Moment ist kaum auszumachen, dass hier Piccoloflöten schwirren und Violinen flirren. So geht es los. Bald setzt die Stimme ein, behutsam, tastend, auf ruhigem Atem. «Let me tell you how it was», singt Barbara Hannigan, jeden Laut wägend, als suche ihr lyrisches...
