Siegfried
Ein schlimmer Zwerg zieht Jüngling Siegfried auf,
Ein Schwert, das nicht mehr funzt, ganz neu zu bauen,
Um so den Drachen Fafner zu verhauen.
Ein Typ mit Hut tritt ein und klagt, worauf
Der Zwerg und Siegfried zu dem Drachen laufen.
Der Held nimmt Nothung, haut den Hund kaputt.
Ein Vogel flüstert lieblich: «Nimm den Schutt!
Denn mit dem Gold dort kannst du alles kaufen!
Zum Beispiel eine Frau auf hohem Felsen!»
Zuvor macht Siegfried noch aus Mime Matsche,
Die Leitmotive dazu spielt die Bratsche.
Dann dringt der Dödel zu der edlen Elsen,
Brünnhilde wartet, träumt vom geilen Jungen,
Am Ende wird dann ständig «Heil!» gesungen.
Opernwelt April 2023
Rubrik: Magazin, Seite 79
von Arno Lücker
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