Liebesverwirrspiel
«Partenope», Händels 27. Oper, ist ein vergnügliches Liebesverwirrspiel, bei dem es selbst dem aufmerksamsten Zuschauer schwerfällt, immer auseinanderzuhalten, welcher der drei Freier – Arsace, Armindo oder Emilio – um die Hand der legendären antiken Königin Partenope bei den gleichermaßen amourösen wie kriegerischen Verwicklungen gerade im Vorteil ist. Richtig kompliziert wird die Geschichte aber durch das Dazwischentreten von Rosmira, Arsaces verlassener Verlobten, die sich als Mann verkleidet auf die Suche nach dem Frauenhelden macht.
Und der braucht lang, bis er in diesem ungleichen Duell buchstäblich die Waffen streckt.
Der frivole Umgang des viel vertonten Librettos mit den heroischen Klischees des Genres dürfte Händel gereizt haben, eine musikalische Komödie im Gewand einer Seria zu schreiben. Das gilt nicht nur für die launige Kampfmusik, sondern auch für den melodisch eingängigeren Zuschnitt der Arien wie für den leichtgewichtigen, oft nur zweistimmigen Orchestersatz. Hier hatte die im Rahmen der 34. Karlsruher Händel-Festspiele stattfindende Aufführung des selten gespielten Stücks ihre Meriten. Michael Hofstetter animierte die exzellenten Deutschen Händel-Solisten zu ...
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Opernwelt April 2011
Rubrik: Panorama, Seite 41
von Uwe Schweikert
ARTE
1./7.4. – 6.00 Uhr
Il Giardino Armonico.
Jubiläumskonzert in Würzburg zum 25-jährigen Bestehen des Orchesters.
1.4. – 7.30 Uhr (Teil 24)
2.4. – 8.25 Uhr (Teil 24)
Little Amadeus.
Zeichentrickserie über die Abenteuer des jungen Mozart. 24. Sternschnuppen.
3.4. – 6.00 Uhr
Eine Musikstunde mit Kenneth Gilbert.
Der Cembalist Olivier Baumont und sein Lehrer Kenneth Gilbert...
«…um Ihren Namen dreht sich die ganze Geschichte der Musik seit 10 Jahren, und bey jedem Musiker, den man jetzt zu besprechen hat, wird man unwillkürlich auf die Frage gerathen in welchem Verhältniß er zu der Meyerbeerschen Musik gestellt ist oder sich gestellt hat.» Heinrich Heines briefliche Bemerkung von 1842 gegenüber Giacomo Meyerbeer ist keine Schmeichelei,...
Eines kann man über den neuen «Ring» an der Bastille schon jetzt sagen: Beim französischen Publikum stößt er auf vehemente Ablehnung. Wie schon bei «Rheingold» und «Walküre» gab es auch im «Siegfried» eine von Wagner eigentlich nicht vorgesehene Rolle, den Buh-Chor. Dabei bietet Günter Krämers Inszenierung keinerlei echte Provokationen, vielmehr werden die Stärken...
