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Opernwelt Mai 2006
Rubrik: Magazin, Seite 26
von Anja-Rosa Thöming

Vergriffen
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Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen

Eigentlich ist Wu Hsing-Kuo die Ruhe in Person. Ein scheuer Mann, in sich gekehrt, ernst. Nur selten huscht ein Lächeln über das scharf geschnittene Gesicht. Wu Hsing-Kuo scheint viel nachzudenken, über die verrückte Welt da draußen, über das Leben, über die Kunst, über sich selbst. Ein Stoiker, von dem niemand erwarten würde, dass er je aus der Haut fahren könnte....

Man spielt nicht mit dem Glück

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