Infos
Jubilare
Sie studierte an der Budapester Musikakademie Liszt Ferenc bei József Réti Gesang und begann ihre Bühnenkarriere Anfang der 1970er-Jahre in Bern und an der Deutschen Oper am Rhein mit Partien wie Gilda, Sophie, Norina, Königin der Nacht und Zerlina. Als Blonde in Giorgio Strehlers Inszenierung von Mozarts «Entführung aus dem Serail» trat Krisztina Laki bei Gastspielen an der Mailänder Scala an der Seite von Edita Gruberova auf.
Während der 1980er-Jahre hatte sie Gastverträge mit der Hamburgischen und der Bayerischen Staatsoper, der Oper Köln und der Oper Stuttgart (1986 bis 1991), wo sie u. a. als Lady Harriet in Loriots Inszenierung von Friedrich von Flotows «Martha» große Erfolge feierte. Laki stand in über 40 Opernpremieren auf der Bühne, war als Konzertsängerin gefragt und hat darüber hinaus an mehr als 50 Einspielungen mit namhaften Dirigenten mitgewirkt. Sie beendete ihre aktive Bühnenkarriere 2001, ist seither in viel beachteten internationalen Meisterkursen als Gesangspädagogin tätig. Seit 2009 lehrt sie an der Hochschule für Künste Bremen. Am 16. September feiert Krisztina Laki ihren 70. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich.
1944 in Seaham Harbour in der englischen ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Opernwelt September/Oktober 2014
Rubrik: Service, Seite 68
von Marc Staudacher
Dass Christian Gerhaher auf dem Cover seiner neuen CD «Nachtviolen» unten am rechten Rand erscheint, suchend, nachdenklich, scheu, als wolle er sagen, er sei eigentlich gar nicht da, könnte man ihm auch als Attitüde auslegen. Das aber wäre ein eklatantes Missverständnis. Denn die (kreativen) Skrupel des Baritons, der an sich längst ein Superstar der Musikszene ist,...
Der 1770 in Mailand uraufgeführte «Mitridate» galt lange als unausgereiftes Jugendwerk Mozarts. Der 14-Jährige erfüllt die Anforderungen der italienischen Seria und bleibt dabei formal eher schematisch. Er ist aber zugleich seiner Zeit voraus – neben dem glänzenden Instrumentalsatz beweist das vor allem der Reichtum der musikalischen Charakterzeichnung. Dass das...
Sein Name wird immer mit dem «Jahrhundert-Ring» von Patrice Chéreau und Pierre Boulez verbunden bleiben: Hier schwang er sich 1976 als Wotan und Wanderer zum führenden Heldenbariton seiner Generation auf, wobei seine schauspielerische Gestaltung des Göttervaters der vokalen ebenbürtig war. Ein Sänger, dem man auch in den oft als lang empfundenen Dialogen mit Fricka...
