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Opernwelt April 2008
Rubrik: Service, Seite 28
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Weitere Beiträge
Stil und Handwerk

Ursula Nusser: Herr Mösch, stehen wir vor einer Karajan-­Renaissance?
Stephan Mösch: Das würde ich nicht sagen. Solche Jubiläen haben ja immer viel mit medialem Geklingel zu tun. Ich denke, es ist wichtig, Karajan aus dem Abstand heraus zu sehen. Wir brauchen zu diesem hundertsten Geburtstag weder eine Verherrlichung noch eine Verdammung oder Verachtung ­Karajans....

Sumpf und Hohlraum

Wozzeck legt sein Ohr an die Erdkruste: Alles hohl, sagt er, und vermutet als Grund die Freimaurer. Aktuelle Bilder treten einem bei dieser Aussage vor Augen: Die Erde wird ausgehöhlt, das Öl abgezapft, Kohle so lange abgebaut, bis die trügerische «schöne» Oberfläche einstürzt. Menschlicher Forschungsgeist, menschliche Geldgier, menschliche Uneinsichtigkeit gründen...

Lust und Unlust im Orchestergraben

Staatsoperndirektor Ioan Holender nennt die Wiener Philharmoniker gern «das bes­te Opernorchester der Welt». Nicht alle freilich teilen seine Meinung, speziell hinsichtlich der Darbietungen im Opern­alltag. Schuld an der gelegentlich hörbaren Unlust der Musiker seien, heißt es, deren Unterdotierung sowie das leidige Rotationsprinzip und, damit verbunden, auch jenes...