Impulse

Das «Wagnerspectrum» feiert seinen fünften Geburtstag mit einem Themenheft zur «Bayreuther Theologie»


Im Jahr 2005 erschien die erste Ausgabe der Zeitschrift «Wagnerspectrum». Was damals angekündigt wurde, hat sich in den zehn bislang erschienenen Heften zweifellos bewahrheitet: «Wagnerspectrum» ist zu einem Forum für die interdisziplinäre und internationale Wagner-Forschung geworden. Zum zentralen Forum mithin, dessen Sachbezogenheit und Themenbreite eine Conditio sine qua non markiert, die in der ausufernden Wagner-Literatur (die leider nur selten mit Wagner-Forschung zu tun hat) bei Weitem nicht selbstverständlich ist.

Musik-, theater- und kulturwissenschaftliche Fragestellungen wechseln sich ab. Von «Heften» zu sprechen ist irreführend. «Wagnerspectrum» erscheint zweimal jährlich in Buchformat; die letzte Ausgabe (2/2009) hat 300 Seiten, und sie ist nicht einmal die umfangreichste unter den bisher veröffentlichten. Jede Ausgabe versucht den Spagat zwischen neuesten Aufsätzen ausgewiesener Fachwissenschaftler und Texten, die sich an den interessierten Wagner-Freund wenden (darunter Interviews, Platten- und Buchbesprechungen). Zu den Themen, die «Wagnerspectrum» bisher, durchaus kontrovers, gebündelt hat, gehören «Regietheater», «Wagner und der Buddhismus», «Wagner und Fantasy» ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt März 2010
Rubrik: Medien/Bücher, Seite 28
von Stephan Mösch

Vergriffen
Weitere Beiträge
Mitternachtssonne


Dieses Album verdient Respekt. Ein Programm mit Liedern in sechs Sprachen und einer stilistischen Bandbreite vorzulegen, die von Mozart und Schubert über Fauré und Wolf bis zu Poulenc und Strauss reicht, ist kein bequemer Weg, um sich als Sängerin zu profilieren. Und er ist auch dann nicht bequem, wenn man eine so schöne Stimme besitzt wie Measha Brueggergosman:...

Kinder hören offener

Die Überalterung des Opernpublikums ist ein Phänomen, das seit Jahren bespöttelt und kritisiert wird, ohne dass eine Notwendigkeit zum Handeln daraus abgeleitet wurde. Denn die Theater konnten sich im Großen und Ganzen darauf verlassen, dass sich der «Silbersee im Parkett» ganz ohne ihr Zutun immer wieder auffüllte: Waren erst einmal die Belastungen von Beruf und...

Apropos ... Pop: Malena Ernman

Frau Ernman, hat sich Ihr Leben als Opernsängerin seit Ihrer Teilnahme am Grand Prix verändert?
Definitiv. Einerseits kennen mich seit dem Auftritt viel mehr Menschen. Und dann läuft im Pop-Bereich einfach alles viel schneller als in der Klassik: Man produziert eine CD, und zwei Monate später ist sie auf dem Markt – bei der Klassik dauert das zwei Jahre, und dann...