Gretchenfrage

Das Theater Basel ringt um eine Kürzung der Kürzung – und kaum jemanden kümmert’s.

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Opernwelt Februar 2006
Rubrik: Kommentar, Seite 72
von Hanspeter Renggli

Vergriffen
Weitere Beiträge
Editorial

Wien liebt, ehrt, achtet, pflegt seine große Musikvergangenheit. Sagt man. Liest man in Reiseführern. Gilt als communis opinio. Stimmt’s auch? Nach einer angemessenen Gedenkstätte für den wichtigsten aller Staatsoperndirektoren, für Gustav Mahler, kann man lange suchen. Eine mickrige Tafel an dem Haus, von dem aus er jahrelang zum Arbeitsplatz ging, um mit Alfred...

Stifter-Vitrinen

Wer Adalbert Stifter liest, mag sich herausfallen lassen aus der Zeit. Epische Texte, ausufernd, zum Verweilen und Zurückblättern einladend, Landschaftsgemälde aus Worten, zwischen Pastell und Öl changierend. In der Erzählung «Bergkristall» etwa, die schildert, wie zwei Kinder sich an Heiligabend in den Bergen verlaufen, heißt es: «Es war wieder nichts um sie als...

Helle Farben, große Emotionen

Am Ende wird doch noch Hochzeit gefeiert. Nach Grausamkeiten und Intrigen, Eifersucht und Streit geht Antonio Vivaldis «Dramma per musica» «Tito Manlio» (RV 738) gut aus, ein plötzliches Happy End («lieto fine») beendet das Familiendrama. Dem Auftraggeber in Mantua, Philipp von Hessen-Darmstadt, war solches Glück allerdings nicht beschieden. Er hatte die Oper für...