Garsington Opera

Opernwelt - Logo

Die Garsington Opera ist umgezogen: Ihr neues Zuhause ist das ausgedehnte Anwesen Wormsley in Buckinghamshire. Es gehört Mark Getty und liegt unweit der bisherigen Heimat des Festivals in Oxfordshire. Der britischen Hauptstadt ist man damit noch ein wenig näher gerückt. Wald und Park­anlagen bilden die malerische Kulisse, in die sich das neue Theater einfügt – ein nach den Plänen des Architekten Robin Snell aus Stahl-, Glas- und Holzelementen konstruierter, 600 Zuschauer fassender Pavillon.

Die gute Akustik, eine breitere und praktikablere Bühne, ein richtiger Orchestergraben sowie der allgemein verbesserte Komfort zeugen bereits auf den ersten Blick von der Über­legenheit des neuen Veranstaltungsorts. Die Eröffnungssaison (2. Juni bis 5. Juli) umfasste Neuproduktionen von «Die Zauberflöte» und «Il turco in Italia» sowie die britische Erstaufführung von Vivaldis «La verità in cimento» («Die Wahrheit auf der Probe»).  
 

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt August 2011
Rubrik: Magazin, Seite 62
von

Weitere Beiträge
Chance verpasst

Vor 80 Jahren begann die Metropolitan Opera damit, Nachmittagsvorstellungen ihrer
Produktionen im Rundfunk zu übertragen – damals noch auf nationaler Ebene. Die Besetzungszettel lesen sich wie ein «Who’s who?» der Oper des 20. Jahrhunderts. Kein Wunder also, dass die erhaltenen Bänder schon in Zeiten der Langspielplatte kommerziell verwertet wurden und mit Beginn...

Bekannte Gesichter, gemischte Gefühle

Frau Merkel war auch da. Saß nur zwei Plätze links von uns. Auf dem Sitz dazwischen nicht einmal ein Bodyguard, sondern der Regisseur des Abends, Nikolaus Lehnhoff. So kann es gehen, in Baden-Baden. Bei der Premiere, drei Tage zuvor, soll der kulturaffine Geldadel komplett gewesen sein. Auf der Gästeliste: Spitzen der Deutschen Bank, Wirtschaftsweise, Karajans...

Zeugen einer großen Opernepoche

Auch wenn visuelle Aufzeichnungen von Liederabenden der Kamera nicht viele Entfaltungsmöglichkeiten bieten und der optische Eindruck meist ziemlich einförmig bleibt, ergänzen sie die Tonaufzeichnungen doch in entscheidender Weise. Denn Haltung, Mienenspiel und Selbstdarstellung des auf dem Podium ganz auf sich gestellten Sängers sind ein nicht unbedeutender...