Das Rheingold
Da liegt das Dur in Es, in Ewigkeit.
Der Rhein, der fließt, darin: 1 Gold, 3 Nixen.
Und – dort! – ein Zwerg, sehr schleimig, voll von Neid.
Die drei, die woll’n ihn nicht, drum muss er tricksen.
«Aus Gold wird Ring!», denkt Alberich, und klaut das Zeug,
um Bruder und die Welt zu knechten.
Derweil ist Wotans Burg Walhall gebaut,
am Tag, im Urlaub und in vielen Nächten.
Die zwei, die Walhall bauten: Mit Gewalt
hol’n sie als Lohn die Freia aus den Händen
des Wotans weg, und der holt sich dann halt
den Ring plus Helm von Alberich, zum Pfänden.
So geht er los, der «Ring», warum auch nicht?
So kurz kann Wagner sein, der winz’ge Wicht!
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Opernwelt 6 2022
Rubrik: Magazin, Seite 103
von Arno Lücker
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