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Opernwelt Dezember 2005
Rubrik: Magazin, Seite 31
von Christoph Vratz

Vergriffen
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Her Master’s Voice» – das ist kein Wortspiel eines boshaften Journalisten, sondern ihre höchst eigene Erfindung. Eli­sa­beth Schwarzkopf hat sich selbst so bezeichnet, und sie hat nie verschwiegen, wie sehr sie ihre künstlerische Entwicklung auch ihrem Ehemann Walter Legge verdankt, dem legendären Plattenproduzenten von His Master’s Voice, Columbia und EMI.
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Wir schreiben das Jahr 1973, gerade hat der Diktator Pinochet in Santiago de Chile die Macht an sich gerissen. Also gibt es in dieser «Tosca» keine Kirche mit Kapellen und einem Maler bei der Arbeit, sondern einen schlichten Raum mit eingemauerter Madonna und angrenzendem Fotolabor, das auch eine konspirative Wohnung sein könnte. Später, wenn die Musik des Te Deum...

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