Bildschirm-Bühnen
Anstelle des gewohnten Überblicks über die Premieren des Monats veröffentlichen wir hier eine Auswahl der vielfältigen Netz-Angebote ausgewählter Häuser, die Ihnen unterschiedlichste Möglichkeiten eröffnen, am musikalischen und musikdramatischen Geschehen während der Schließzeiten teilzunehmen – und das häufig bei freiem Eintritt! Trotz täglich aktualisierter Informationen können wir hier aufgrund unseres Redaktionsschlusses (6. April) allerdings keinen vollständigen detaillierten Online-Spielplan für den Monat Mai liefern.
Über neue Premieren-Termine, sofern schon bekannt, informieren die Websites der Bühnen.
Eine Liste mit Kontaktdaten gibt es online unter: www.der-theaterverlag.de/serviceseiten/theaterlinks/
Deutschland
Augsburg
Theater Augsburg
Tel. 0821/324 49 00
kommunikation.staatstheater@augsburg.de
www.theater-augsburg.de
Künstler nehmen Musikwünsche entgegen und versenden personalisierte Video- oder Audio-Botschaften
Baden-Baden
Festspielhaus
Tel. 07221/301 31 01
info@festspielhaus.de
www.festspielhaus.de
Berlin
Deutsche Oper Berlin
Tel. 030/34 38 43 43
info@deutscheoperberlin.de
www.deutscheoperberlin.de
Video-on-Demand-Angebote, auch für jüngere Zuschauer spezielle Formate. ...
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Opernwelt Mai 2020
Rubrik: Service, Seite 56
von Red.
Die Alten, für die Pest und Cholera, Krieg und Typhus zum Alltag gehörten, kannten das Kunstgewerbe der Negativität noch nicht. Sie waren sich ihres Lebens nicht sicher genug, um sich mit schlechten Aussichten interessant zu machen. Weil die Bedrohung des Lebens so real war, gab es eine Pflicht zum lieto fine, zum heiteren Ende. Denn aller Pessimismus ist viel...
Sie ist ein Biest, wie es in manchem Buche steht. Herrschsüchtig, durchtrieben, hinterlistig – und karrieregeil, würde man wohl heute sagen. Ein durch und durch schlechter Charakter, doch irgendwann erwischt es jeden. Auch Julia Agrippina, vierte Ehefrau des römischen Kaisers Claudius, Schwester Caligulas und Mutter Neros, wird eines Tages von ihrem Gewissen...
«Mir graut vor meinem Schatten», schrieb Arno Holz. Grauen, Angst vor etwas, das nicht weicht, an uns klebt und gelegentlich überholt. Angst vor dem Unwägbaren, das uns sogar veranlasst, den Grundtrieb des zoon politikon, des Gemeinschaftswesens, zumindest zeitweise zu verleugnen. Und dazu bringt, uns zu vereinzeln – etwa Opernaufführungen allein vor dem Fernseh-...
