TV-Klassiktipps

PROGRAMMTIPP: 20 Jahre arte

Vor zwanzig Jahren entstand arte dank des Entschlusses von zwei Staatsmännern und zwei Ländern, den Grundstein für ein europäisches Kulturfernsehen zu legen. Es war ein historischer Wendepunkt: die Zeit der deutschen Wiedervereinigung. Und die nach dem Krieg begründete deutsch-französische Partnerschaft war eine wesentliche Unterstützung für das neue, ungeteilte Europa. 20 Jahre arte sind also auch 20 Jahre Kultur-, Film- und Fernsehgeschichte. Im Musikprogramm zum Jubiläum u. a.: Rolando Villazón in der Berliner Philharmonie (12., Wiederholung 17. und 18.

September) und im Porträt (13., Wiederholung 19. September). Weitere Highlights: Mahlers 9. Symphonie unter Claudio Abbado aus Luzern (19. September), Elina Garanca mit dem Concertgebouw Orchestra unter Mariss Jansons (26. September) und eine Live-Übertragung von Verdis «Rigoletto» aus dem Teatro La Fenice in Venedig (2. Oktober).

ARTE
1./6.9. – 6.00 Uhr
Simone Kermes und das Venice Baroque Orchestra. Schwetzingen 2010. Werke von Vivaldi und Händel.

2.9. – 6.00 Uhr
Rostropowitsch und die Cellisten von morgen. Film von Michael Beyer über die Höhepunkte des Pariser Cellistenwettbewerbs.

3./9./15./21./27.9. – ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt September/Oktober 2010
Rubrik: Service, Seite 74
von

Vergriffen
Weitere Beiträge
Vom Wahnsinn gezeichnet

Nach einem Jahr Pause melden sich die Trierer Antikenfestspiele mit neuem Konzept zurück: Künftig will man sich dem Wiederentdecken von Opernraritäten im römischen Amphitheater widmen. Zum Auftakt hat man, passend zum Spielort, Arrigo Boitos Schmerzenskind «Nerone» ausgegraben – jenes Werk, an dem der Verdi-Librettist jahrzehntelang herumgedoktert hatte, ohne es je...

Allem Anfang wohnt ein Zauber inne

Zwischen dem Bastille-Sturm und dem Ende der Napoleonischen Kriege watete Europa in Blut. Kein Wunder, dass auf den Bühnen die Geister der Toten zurückkehrten und schuldbeladene Gewissen in Angst-Psychosen trieben. Rossinis 14. Oper, «Sigismondo», Ende 1814 entstanden und nun zur Eröffnung des 31. Rossini-Opera-Festivals in Pesaro erst zum zweiten Mal nach 1827...

Dokumente einer Allianz

Mit dieser etwas lieblos edierten, aber sehr preiswerten Kassette zum 50. Geburtstag des Großen Festspielhauses in Salzburg demonstriert die Deutsche Grammophon nachdrücklich, dass sie im letzten halben Jahrhundert die heimliche Intendanz der Festspiele innehatte. Alle ihre berühmten Vertragskünstler sind hier regelmäßig aufgetreten und marschieren bei dieser...