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Autorität
Die großen Bühnen der Welt sind ihm vertraut. Vladimir Jurowski hat sein immenses Können als Dirigent bereits an der Met sowie in Paris, London, Mailand und Moskau unter Beweis gestellt. Nun tritt er als Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper in die Fußstapfen seines nach Berlin enteilten Landsmannes Kirill Petrenko. Ein Porträt

Anti-Diva
Ihre Karriere begann in Ulm, am Theater. Dort erwarb sich Angela Denoke die ersten Meriten als Sopranistin.

In der Folge begeisterte sie Publikum und Kritik durch ihre intensiven, intelligenten und inspirierenden Rollenporträts, die stets weit über das «Normative» des reinen Singens hinausreichten. Nun hat die Künstlerin mit Janáčeks «Katja Kabanowa» ihr Regiedebüt gegeben. Natürlich in Ulm. Ein Porträt

Ausnahmetalent
Spätestens seit ihrer Nominierung für den «Young Conductors Award» bei den Salzburger Festspielen 2015 schwante Kennern, dass Giedré Šlekyté zu den schönsten Hoffnungen berechtigte. Die litauische Dirigentin hat sie nicht enttäuscht. Ihre Interpretationen der Werke von Mozart bis Poulenc bekunden eine hohe Sensi­bilität und technische Könnerschaft. Höchste Zeit, ein ernstes Gespräch mit ihr zu führen

Alleskönnerin
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Opernwelt November 2021
Rubrik: Service, Seite 80
von Red.

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Wie nur wenige Herrscher vor oder nach ihm hat Napoléon Bonaparte Musikgeschichte geschrieben. Musikpolitik war für ihn Machtpolitik, und also versuchte er seinen Ruhm vor allem von der Opernbühne herab zu untermauern, indem er den Franzosen in Gestalt der von ihm favorisierten Komponisten Paisiello, Paër und Spontini den italienischen Geschmack oktroyierte – mit...

Großer Spaß

Diese grandiose Groteske, die György Ligeti nach der Vorlage des flämischen Dramatikers Michel de Ghelderode schuf, lässt offen, wer in diesem absurden Theater nun wirklich der personifizierte Tod des Werktitels ist. Ein charismatischer Gaukler, der all den schrägen Gestalten des heruntergekommenen imaginativen Breughel-Lands einen höllischen Schrecken einjagen...

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Kris Defoorts jüngste Oper geht unmittelbar aus dem Singen hervor, zugleich ist Gesang in der Saga einer US-amerikanischen Familie das einigende Band zwischen Schwarzen und Weißen. «The Time of Our Singing» kann daher als Gesangsoper im doppelten Wortsinn verstanden werden. Das dreiaktige Werk beruht auf dem 2003 erschienenen, gleichnamigen Roman von Richard...