Was kommt... August 2020
Roderick Williams
Sein Bühnendebüt gab er noch während des Studiums in einer düsteren Rolle – als Tarquinius in «The Rape of Lucretia». Bis heute bilden die Werke Brittens einen Schwerpunkt in seinem Repertoire. Aber auch als Liedsänger ist der englische Bariton mit walisisch-jamaikanischen Wurzeln überaus gefragt. Zeit für ein Gespräch
Helga Rabl-Stadler, Markus Hinterhäuser
Sie bilden ein gutes Gespann. Und sie wagen viel, die bis 2021 amtierende Präsidentin der Salzburger Festspiele und ihr Intendant. Der 100.
Geburtstag des Festivals dient nicht nur der ästhetisch-historischen Selbstbefragung, sondern vor allem als Lackmustest, wie zukunftsfähig die Festivalkultur in Pandemie- und Klimakrisenzeiten ist
Clarry Bartha
Sie ist eine echte Kosmopolitin. Geboren in Schweden, studierte die Sopranistin in Italien, bevor sie an fast alle großen internationalen Opernhäuser verpflichtet wurde. 2016 übernahm sie die Künstlerische Leitung des Gesangswettbewerbs «Debut»
Alexander Kluge
Sein Schaffensdrang ist enorm. Gerade erst sind zwei Bücher erschienen, eine Hommage an seine Schwester mit dem Titel «Russland-Kontainer» sowie ein Gesprächsband mit Ferdinand von Schirach, der um den Mythos ...
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Opernwelt August 2020
Rubrik: Service, Seite 64
von Red.
Gustav Mahler», antwortet Dominique Meyer auf die Interviewfrage, welchen seiner Vorgänger er sich als imaginären Gesprächspartner wünsche. Jenen Solitär unter Wiens Operndirektoren also, der diese Position nahezu ins Metaphysische hob, indem er ihren Inhaber zum «Gott der südlichen Zonen» hochstilisierte. Wobei Mahler für Meyer freilich zum Malheur wurde. Denn der...
Frau Leupold, lieben Sie das Chaos?
Eigentlich fürchte ich es. Aber vielleicht liebe ich es insgeheim? Und will einfach nicht lernen, wie es aus meinem Leben fernzuhalten wäre. Es ist immer um mich herum.
Welche Vorteile birgt dies? Und welche Nachteile?
Chaos kann durchaus inspirierend sein. Der Nachteil ist, dass es Lebenszeit frisst. Trotzdem fürchte ich, es...
Sein letztes Opus beschäftigt sie seit Langem. Immer wieder hat Barbara Hannigan die «Quatre chants pour franchir le seuil» gesungen. Sich in jene vier Meditationen über die Schwelle zum Tod vertieft, die Gérard Grisey 1998 abschloss, kurz bevor eine Hirnblutung den 52-Jährigen aus dem Leben riss. Mit den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle führte die...
