Was kommt...
Das Leben, ein Spiel
Mit zwei ehrgeizigen Produktionen bringt sich De Nationale Opera Amsterdam beim Holland Festival ein. Mariss Jansons dirigiert eine von Stefan Herheim inszenierte «Pique Dame», Louis Andriessen bringt sein neues Stück heraus: «Theatre of the World».
Grenzgänger
Mit dem Schreiben von Bühnenmusiken fing alles an. Dann begann David Marton eigene Stücke zu konstruieren, mit hybriden Formen zwischen Oper und Schauspiel zu experimentieren. Inzwischen setzt er sich als Regisseur auch mit dem Opernkanon auseinander.
Unter Druck
Erfurt, Gera/Altenburg, Weimar, Eisenach: Thüringens Theater sollen umgekrempelt werden. Im Gegenzug verspricht Kulturminister Hoff eine verlässliche Finanzierung. Was geht? Was bleibt?
Entführungen
In Lyon nimmt der gebürtige Libanese Wajdi Mouawad Mozarts Serail-Singspiel unter die Lupe, in Kassel macht sich die gebürtige Kroatin Adriana Altaras ans Werk, die Deutsche Oper Berlin hat den Argentinier Rodrigo García engagiert.
Opernwelt 8/2016 erscheint am 25.7.2016
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Opernwelt Juli 2016
Rubrik: Service, Seite 80
von
Mit ohrenbetäubendem Kreischen stürmt eine Gruppe Jugendlicher in weiß-blau gestreiften Badekappen die Bühne, unter dem donnernden Stakkato eines Pianos. Sie posieren. Sie grimassieren. Dann singen sie. Im kleinen, von Leuchtröhren erhellten Chorsaal im vierten Stock des Theaters an der Wien hat das Team um das Regie-Duo Catherine Leiter und Beate Göbel alle Hände...
Alle 42 Opern auf einen Schlag? Das muss eine Ente sein. Ist es aber nicht. «Wir haben das wirklich vor», sagt Tobias Wolff nach der Dernière des «Imeneo», mit der am Pfingstmontag die diesjährigen Göttinger Händel-Festspiele zu Ende gingen. In vier Jahren hofft der seit 2012 amtierende Intendant, den Marathon präsentieren zu können, zum 100. Geburtstag des 1920...
Als Arthur Miller 1953 sein Schauspiel «Hexenjagd» herausbrachte, schilderte er zwar einen Fall aus der amerikanischen Historie. Doch seine Zeitgenossen sahen sehr wohl die Parallelen zur Kommunistenhatz des Senators McCarthy. Die Jagd auf vermeintlich Abtrünnige und satanische Zerstörer des Guten scheint unausrottbar – nicht nur deshalb taucht das Stück regelmäßig...
