Was kommt...
Alte Schule
Mit Ideen, Botschaften, Bildern ist im Theater niemand zu gewinnen, wenn das Handwerk nicht stimmt. Dieser Maxime ist Harry Kupfer immer treu geblieben. Keiner prägte die Komische Oper in seiner Geburtsstadt Berlin nach Felsenstein stärker als er. Und nach wie vor ist der Meisterregisseur produktiv. Nun wird er 80. Ein Gespräch
Ziemlich handfest
Franz Welser-Möst entdeckte Golda Schultz in einem Strauss-Festkonzert als Sophie für den «Rosenkavalier» und lud sie zu den Salzburger Festspielen ein, ihre bisher größte Aufgabe.
Die Partie hat sie auch in München schon gesungen – in einem Kleid von Lucia Popp.
Aus der Stille
Intimer als in Schuberts Liedern kann man Stimmen kaum begegnen. Zur vierzigsten Saison der Schubertiade im österreichischen Schwarzenberg und Hohenems haben sich u. a. Elisabeth Kulman, Christoph Prégardien und Ian Bostridge angesagt.
Stichwort Strauss
In Berlin nehmen sich Hans Neuenfels und Ingo Metzmacher (l.) «Ariadne auf Naxos» vor, in München zeigen Andreas Dresen und Philippe Jordan (r.) «Arabella». In den Titelpartien: Camilla Nylund und Anja Harteros
Opernwelt 8/2015 erscheint am 27.7.2015
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Opernwelt Juli 2015
Rubrik: Service, Seite 80
von
ML = Musikalische Leitung
I = Inszenierung
B = Bühnenbild
K = Kostüme
C = Chor
S = Solisten
P = Premiere
AP = A-Premiere
BP = B-Premiere
UA = Uraufführung
WA = Wiederaufnahme
Deutschland
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Tel. 0241/478 42 44+0180/500 34 64
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Ist’s nun eine Hommage an das realistische Musiktheater? Oder doch eher Bühnensymbolismus? Oder wird hier Büchners und Bergs harter Sozialrealismus mehr oder weniger mutwillig gegen den Strich gebürstet? Um es gleich zu sagen: Der «Wozzeck» an der Opéra de Dijon ist ein großer, ein großartiger Abend geworden. Weil die Regisseurin Sandrine Anglade, bekannt für ihre...
