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Regiekunst

Vor Kurzem erst hat sie mit Donizettis «Anna Bolena» am Opernhaus Zürich einen veritablen Erfolg erzielt. Am Teatro Real in Madrid widmet sich Mariame Clément nun dem weithin unbekannten dramma per musica «Achille in Sciro» des italienischen Komponisten Francesco Corselli. Wir fahren hin

Sängerlust

Sein Ulisse war eine Wucht. Mit dieser heiken Partie in Luigi Dallapiccolas gleichnamiger Oper eroberte Iain MacNeil die Herzen von Publikum und Kritik.

Mit einer brillanten Interpretation des Fürsten in Peter Tschaikowskys «Zauberin» zementierte er den Ruf als äußerst vielversprechender Bariton. Ein Interview

Dirigentenglück

Wagner in Minden? Für Frank Beermann war dies kein Scherz, sondern der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zu dem Gesamtkunstwerker. Nach einer höchst erfolgreichen Zeit als GMD in Chemnitz arbeitet er frei. In Toulouse dirigiert er nun den «Tristan». Ein Porträt

Erfinderinnengeist

Geboren wurde sie in Shanghai. Seit vielen Jahren lebt Du Yun jedoch in New York und hat sich dort einen Namen als Performerin, Multi-Instrumentalistin und Komponistin gemacht. Das Staatstheater Augsburg zeigt nun in europäischer Erstaufführung ihre Oper «Angel’s Bone». Wir ...

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Opernwelt März 2023
Rubrik: Impressum, Seite 72
von

Weitere Beiträge
Editorial 3/23

Der 5. März 1953 ist in die Geschichtsbücher als jener Tag eingegangen, an dem zwei Menschen das Zeitliche segneten, deren Wirken zwar eng miteinander verknüpft war, von denen aber der eine so prominent war, dass man das Dahinscheiden das anderen darüber beinahe vergaß. Mit Josef Wissarionowitsch Stalin starb einer der übelsten Diktatoren des 20. Jahrhunderts, mit...

Es gibt kein Entrinnen

Gott ist widerlegt, aber der Teufel nicht», besagt ein nachgelassenes Fragment von Friedrich Nietzsche. So oft auch Gott in Giuseppe Verdis Opern beschworen werden mag: Ihre Figuren erfahren die Welt als kontingent, als Anhäufung böser Zufälle, denen Menschen im Zweifelsfall eher noch zu- als abhelfen. Da kommt der König des Nachts als Gast ins Schloss, und Macbeth...

Einmal alles mit scharf!

Links, an der «Plaza de la corrupción», leuchten in Grün und Rot die gleichgeschlechtlichen Wiener Ampelpersönchen. Rechts versorgen drei resolute Damen vom Grill die Massen mit geistiger Nahrung, und zwar im extra populären flüssigen Aggregatzustand. Auf dem Steg, der zwischen Publikum und Graben verläuft, gehen inkognito sowohl der Stadtkommandant als auch der...