Sieben Fragen an Lea Desandre

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Wann haben Sie zuletzt in der Oper geweint?
Auf der Bühne diesen Sommer bei den Salzburger Festspielen, als wir alle gemeinsam in Mozarts «Le nozze di Figaro» im zweiten Finale «Ah, tutti contenti saremo così» gesungen haben.

Wo würden Sie ein Opernhaus bauen?
Dort, wo es am inspirierendsten ist: in der Natur. Umgeben von Vogelgesang, Farben, Düften, Bäumen, blauem Himmel und wilden Pflanzen.

Ihr Geheimrezept fürs Überleben während der Proben?
Das Schöne im Kleinen finden und immer wieder zur Essenz des Ganzen zurückkehren: der Musik.

Welche Oper halten Sie für überschätzt?
Ich denke nicht, dass musikalische Werke, dass Opern überschätzt werden können. In dem Moment, wo die Musik zu Herzen geht, beweist sie ihre Existenzberechtigung per se.

Welche Oper halten Sie für unterschätzt?
«Cendrillon» von Jules Massenet.

Woran arbeiten Sie gerade?
An den Vorbereitungen für eine Japan-Tournee mit Thomas Dunford zur Veröffentlichung unseres neuen Albums «Idylle» und an meinem ersten Debüt der neuen Saison, Händels «Ariodante».

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Opernwelt 2023
Rubrik: Magazin, Seite 95
von

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