Personalien und Meldungen 11/23
JUBILARE
Judith Forst wurde am 7. November 1943 im kanadischen New Westminster geboren. An der University of British Columbia studierte sie Gesang und feierte bereits 1968 ihr Debüt an der Metropolitan Opera als Page in Verdis «Rigoletto».
Weitere Rollen an der «Met» waren unter anderem Tebaldo in Verdis «Don Carlo», Stéphano in Gounods «Roméo et Juliette», Mercédès in Bizets «Carmen», Teresa in Bellinis «La sonnambula», Siebèl in Gounods «Faust», Kate Pinkerton in Puccinis «Madama Butterfly», Lola in Mascagnis «Cavalleria rusticana» und Bersi in Giordanos «Andrea Chénier». Forst erhielt die höchsten Auszeichnungen ihres Heimatlandes. Am 7. November wird die Sängerin 80 Jahre alt. Happy Birthday!
Britt Marie Aruhn kam am 11. November 1943 im schwedischen Motala zur Welt. Nach ihrem Studium in Stockholm wurde sie am dortigen Kungliga Dramatiska Teatern fest engagiert. 1974 debütierte sie dort als Olympia in Offenbachs «Les contes d’Hoffmann». Weitere Rollen waren die Titelrollen in Puccinis «Madama Butterfly» und Verdis «La traviata». Außerdem sang sie die Zerbinetta in «Ariadne auf Naxos» von Strauss. 1978 wirkte sie in Stockholm als Gepopo in der Uraufführung von Ligetis «Le ...
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Opernwelt November 2023
Rubrik: Service, Seite 64
von
Wer je auf dem Gipfel eines Dreitausenders (also eines auch für Normalsterbliche mit geeignetem Schuhwerk erklimmbaren Berges) gestanden und den herrlichen Blick von dort oben genossen hat, der weiß, dass das Wandern nicht nur des Müllers Lust ist, sondern eine enorme Bereicherung darstellen kann. Im besten Fall muss der Nachfahre von Wilhelm Müllers traurigem...
Vor Beginn der «eigentlichen» neuen Bregenzer Inszenierung von Jules Massenets Goethe-Vertonung «Werther» erleben wir die Realisierung eines Theaterkniffs, der einem häufig schon halbgar vor die Flinte gekommen ist: Vor dem Vorhang wird zunächst ein Text verlesen. Regisseurin Jana Vetten aber überführt dieses Konzept auf attraktive Weise ins Interessante. Denn der...
Madamina, il catalogo è questo»: In Simon Steen-Andersens neuem Musiktheater «Don Giovanni aux Enfers» wird Leporellos berühmte Arie nicht aufgeführt. Stattdessen erleben wir einen Katalog von derart vielen Opernzitaten, dass dieses Werk mit dem Untertitel «Aller-retour aux enfers lyriques en un acte» (Hin und zurück in die lyrische Hölle in einem Akt) beinahe wie...
