Personalien | Meldungen Januar 2020
JUBILARE
Nicholas McGegan erhielt seine Ausbildung in Cambridge und Oxford, anschließend lehrte er am Royal College in London. Von 1991-2011 prägte er als Künstlerischer Leiter das Profil der Händel-Festspiele Göttingen. McGegan stand am Pult der Philharmoniker von New York, Los Angeles und Hongkong, der Symphonieorchester von Chicago, Milwaukee, St. Louis, Toronto, Sydney, Cleveland und Philadelphia sowie des Amsterdamer Concertgebouworkest.
Von 1993-96 war der Brite Chefdirigent am Drottningholm Theater, seit 2013 steht er an der Spitze des Pasadena Symphony Orchestra. Im Opernfach wirkte McGegan seit den 1990er-Jahren als Principal Guest Conductor an der Scottish Opera und feierte Erfolge u. a. in London, San Francisco, Washington sowie bei den Festivals in Edinburgh und New York. 1986 wurde er Director des in San Francisco ansässigen Philharmonia Baroque Orchestra & Chorale (PBO), das unter seiner Leitung zu einem der führenden Ensembles der historisch informierten Aufführungspraxis avancierte. McGegan hat das Repertoire allerdings stetig erweitert: Neben der Alten Musik rückten Werke der Klassik und Romantik, der Moderne und zeitgenössische Musik in den Fokus. So steht in ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Opernwelt Januar 2020
Rubrik: Service, Seite 56
von Andrea Kaiser
Seit seiner Uraufführung am Petersburger Mariinski-Theater 1890 bildet «Fürst Igor» ein von Bewunderern innig geliebtes Problemkind des Opernrepertoires. Problematisch ist zum einen das Libretto: eine Folge von grob gezeichneten Abziehbildern aus dem mittelalterlichen Russland ohne dramatischen Spannungsbogen oder sprachliche Prägnanz. «Oper» im abgegriffensten...
Der Anlass verlangte nach dem Einsatz aller Mittel: die Hochzeit von Ludwig XIV. mit Maria Teresa von Spanien. Also wurde bei Francesco Cavalli eine spektakuläre Oper in Auftrag gegeben, mit allen Effekten, die die Bühnentechnik 1662 hergab. Uraufgeführt wurde «Ercole Amante» in einem für die Vorstellung extra errichteten Saal der Pariser Tuileries, wo die Musik...
Benjamin Bernheim ist der Tenor der Stunde. Eine Aufführung von Verdis «Otello» bei den Salzburger Osterfestspielen 2019 war für mich die erste Begegnung mit dem französischen Sänger. Ein Cassio wie er hätte Otello auch ohne die Intrigen Jagos eifersüchtig werden lassen. Ein Jahr später entzückte er im Pariser Théâtre des Champs-Élysées in einer Aufführung von...
