Personalien, Meldungen
JUBILARE
Mary Violet Leontyne Price wurde 1927 in Laurel/Mississippi geboren und begann ihre musikalische Ausbildung mit Klavierunterricht und als Sängerin im Kirchenchor. Nach dem Studium der Musikpädagogik wurde sie an der New Yorker Juilliard School angenommen und studierte bei Florence Ward Kimball Gesang. Hier war die Sopranistin auch in ihrer ersten Opernrolle zu erleben: als Alice Ford in Verdis «Falstaff». Ihr Engagement in einer Broadway-Produktion von Gershwins «Porgy and Bess» führte sie 1952-54 auf eine Welttournee.
Nach Auftritten als Konzertsängerin, u. a. in der Carnegie Hall, und ihrem Debüt an der San Francisco Opera gelang ihr der internationale Durchbruch jedoch in Europa: Herbert von Karajan, mit dem sie eine langjährige Zusammenarbeit verbinden sollte, verpflichtete Leontyne Price 1958 an die Wiener Staatsoper, wo sie als Aida debütierte. Ein Jahr später sang sie die Aida am Londoner Royal Opera House, und 1960 war es ebenfalls diese Paraderolle, mit der sie erstmals an der Mailänder Scala auftrat. Ihr Debüt an der New Yorker Metropolitan Opera, 1961 als Leonora in Verdis «Il trovatore», wurde zu einem Triumph – überliefert sind 25 Minuten ...
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Eine direkte Verbindung zwischen Sprache und Stimme. Danach suche ich, in jeder Vorstellung aufs Neue. Gesang ist ja eigentlich etwas Gemachtes, Künstliches. Ich will diese Künstlichkeit überwinden. Das treibt mich an. Eine Partie...
