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Oper im Fernsehen sei keine Oper mehr, fand Theodor W. Adorno. Seit seinem Verdikt ist allerdings viel passiert. Man könnte sogar sagen, dass der Fortschritt der Hightech-Industrie ein neues Sensorium für die alten Formen aristokratischer Unterhaltung geschaffen hat. Die folgende Tour d’Horizon schlägt einen Bogen von den Anfängen des Musikfilms bis zu aktuellen Formen des Home Entertainments und wegweisenden Projekten in New York, London und Sydney.

Opernhäuser, so viel steht fest, sind längst Medienbetriebe geworden, die ihr Kerngeschäft, die Bühnenproduktion, zur Wert­schöpfung auf allen Kanälen nutzen (müssen). An Covent Garden macht die Rundumvermarktung der Aufführungen durch eine Subgesellschaft bereits ein Fünftel des Budgets aus. Tendenz steigend.

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Opernwelt Jahrbuch 2011
Rubrik: , Seite 76
von

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Claus Ambrosius
Koblenz/Mainz
Rhein-Zeitung


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Oper 2011/2012

Deutschland


Aachen
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GENERALINTENDANT UND GESCHÄFTSFÜHRER:
Michael Schmitz-Aufterbeck
GENERALMUSIKDIREKTOR: Marcus R. Bosch
VERWALTUNGSDIREKTOR UND GESCHÄFTSFÜHRER: Udo Rüber
SEKRETARIAT DER GESCHÄFTSFÜHRUNG: Doris Hautermann,
Tatjana Trunsperger
CHEFREGISSEUR UND STELLV. DES GENERALINTENDANTEN IN KÜNSTLERISCHEN FRAGEN: Ludger Engels
KÜNSTLERISCHE...

Opernhaus des Jahres

Eine so vielseitige Spielzeit hat selbst Gerard Mortier in Brüssel nur selten hinbekommen: Neben der Uraufführung von Hosokawas «Matsukaze» (szenisch betreut von Sasha Waltz) sorgte La Monnaie 2010/11 für die glanzvolle Rehabilitierung von Meyerbeers «Les Hugue­nots»; Andrea Breth setzte sich erstmals mit Janácek auseinander; Romeo Castellucci gestaltete den...