Lebenserfahrungen

Händel-Alben von Ildebrando D´Arcangelo und Lorenzo Regazzo.

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Im Mozart-Jahr 2006 sprossen Platten mit Musik des Salzburger Genies aus dem medial reichlich befruchteten Boden wie die Pilze nach einem Dauerregen. Mit dem Jahres-
regenten Händel ist es ähnlich, wenn auch nicht ganz so rabiat. Mancher, der mit dem Hallenser Meister bislang nicht so viel am Hut hatte, entdeckt ihn nun für sich.

Der Bass-
bariton Ildebrando D’Arcangelo, bislang vor allem im Mozart- und Belcanto-Fach erfolgreich, war nach eigener Aussage schon als junger Mensch von Händels Musik fasziniert, auch von ihren Schwierigkeiten, und hat die ihm nun gebotene Gelegenheit gern ergriffen, sich ihren gesangstechnischen und vielfältigen gestalterischen Herausforderungen zu stellen.
Sein Händel-Album besticht durch die kluge Dramaturgie, sucht es doch Händels Lebensweg quasi in trigonometrischen Punkten nachzuzeichnen – beginnend mit während der italienischen Periode des Komponisten entstandenen Werken wie der Oper «Agrippina» oder der «Sonata a tre» genannten szenischen Kantate «Aci, Galatea e Polifemo» bis zu seinen reifen Londoner Opern wie «Orlando», «Ariodante» und «Serse». Im Übrigen bietet die Geschichte von Acis, Galathea und dem einäugigen Riesen Polyphem, 1708 in Neapel ...

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Opernwelt September/Oktober 2009
Rubrik: Medien, Seite 46
von Gerhard Persché

Vergriffen
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