Emmerich Kálmán und die transatlantische Operette

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Opernwelt September/Oktober 2007
Rubrik: Magazin, Seite 66
von Albert Gier

Vergriffen
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Ein Schritt vor, zwei Schritte zurück

Eigentlich könnten sie in Pesaro ja hoch zufrieden sein. Von der Herab­lassung, mit der noch in den sech­ziger Jahren die großen Opern Gioacchino Rossinis behandelt wurden, kann längst keine Rede mehr sein, und auch wenn «Barbiere» und «Italiana» wohl auf ewig die Aufführungsstatistiken dominieren werden, nehmen Dirigenten und Intendanten inzwischen auch Werke wie...

Hier bin ich reich, hier darf ich's sein

Ariadne monologisiert. Wie schön es doch war mit Theseus, der sie verließ. Und wie schön es wäre, wenn endlich Hermes käme, der Todesbote, der allem Kummer ein Ende macht. Lautlos, so singt sie, werde ihre Seele ihm folgen, «wie ein leichtes Blatt im Winde». Da gluckst das Publikum. Denn leichte Blätter gibt es hier viele. Böse Böen beuteln das Zeltdach, unter dem...

Der Mann vom Meer

Es gibt Musik, die ohne eine bestimmte Landschaft undenkbar ist. Was wäre Ja­ná­ceks «Schlaues Füchslein» ohne Hukváldy? Gäbe es die «Alpensymphonie» ohne das Pano­rama von Garmisch? Wie wäre die Zweite von Brahms ohne Pörtschach ausgefallen? Wie Webers Wolfsschlucht und Wagners Nibelheim ohne die Sächsische Schweiz?
Benjamin Britten wuchs an Englands Ostküste auf,...